Müller-Walter Judit: Mehr als Lebensgeschichten. Schicksale (Pécs, 2010)

Hier die Dokumente der Elisabeth Schultz über ihre Heimkehr aus der dreiundhalb Jahre langen Zwangsarbeit im Ural. • , MAGYAR DOLGOZÓK PÁRDA KÖZPOKTI HADiFOGQlY IRODÍJA MBÁKST. VI. REt . Ö.UICa 17. IZÍM iBiroii: 115 9)1, ai 'a ; '"i Budap3st, 1649, a postabélyeg kalt© örüiasnol értesiijüK, hogy saeretet honátartozójuk íAuIk Wo&tr m Máramarosszigetre érkezeti és a napokban Eobraoonan át hasautazik. A UD? mindent •jlkövetett, hogy hoszätarto­zójuk ninél előbb haaatárjen a rég nélkillöaött családi körbe. A régvárt visaoutlétaa eikalmabbl sok örömet os boldogságot kívánunk. Szeretettel üdvözli Önöket a Iá DP KÖSFOHTI HADIFOGOLY ISODÄJA ORVOSI VIZSGÁLATI LAP A HAZATÉRŐK KfiSZÍRE, Ungarische Arbeiterpartei Zentrale Behörde für Kriegsgefangene Budapest, VI. Bezirk, Ö-Strasse 17 Telefon: 185-011, 426-913 Budapest, 1948, Datum auf der Briefmarke Mit Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Angehörige Schulz Erzsébet 1918 auf der Insel Máramaros angekommen und in den nächsten Tagen über Debrecen nach Hause reisen wird. Die Ungarische Arbeiterpartei wird alles erdenkliche dafür tun, damit ihre Angehörige so zügig wie möglich in den so lang vermissten, trauten Kreis der Familie heimkehren kann. Für das lang ersehnte Wiedersehen wünschen wir Ihnen viel Glück und Freude. Liebe Grüsse sendet Ihnen Die Zentrale Behörde für Kriegsgefangene der Ungarischen Arbeiterpartei Als kleines Mädchen, als ich das Ganze noch nicht verstand, fragte ich meine Grosmutter einmal, was sie denn alles in diesem fremden Land gesehen hat, wohin die Reise mehr als zwei Wochen dauerte. Nach langem überlegen, sagte sie, sie durfte einmal in eine glänzend vergoldete Kirche gehen. „Ja, die war sehr schön. .." Auch später sahen wir sie sehr selten lachen.

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