Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 43 (1998)( Pécs, 1999)

Történettudományok - Suba János: A Jugoszláv Királyság északi határának kitűzése. (A Magyar-Jugoszláv Határmegállapító Bizottság működése, 1921–1924)

242 A JANUS PANNONIUS MÚZEUM ÉVKÖNYVE 43 (1998) Die Markierung der nördlichen Grenze des Jugoslawischen Königstum. (Die Tätigkeit der Ungarisch-Jugoslawischen Grenzfeststellungskomission 1921-1924) János SUBA Die konkrete und detaillirte Markierung, Absteckung und Mappierung der ungarischen Grenze nach dem Friedensvertrag von Trianon, sowie die Ausarbeitung der Grenzdokumente sind von den durch die Ententenmächte zustandegebrachte internationale Grenzfeststellungs­komissionen 1921-1924 durchgeführt worden. Die Ungarisch-Jugoslawische Grenzfeststellungsko­mission ist am 1-ten August 1921 in Paris zustandege­kommen. Ihr wurde die Aufgabe gestellt, die politische Grenze auf dem Verhandlungswege - laut des Trianon­vertragstextes - festzustellen, die Grenzlinie im Gelände abzustecken und aufzunehmen, mit Grenzmarken zu stabilisieren, die Grenzkarten zu drucken und die Grenz­dokumente auszuführen. Die Grenzfeststellungskomission (GFK) begann die Verhandlungen mit der Markierung der Grenzlinie laut Trianon. Beide Verhandlungspartner hatten die Möglichkeit, Anträge in Bezug auf die Strecken der Grenzlinie einzubringen, über die dann die GFK Entscheidungen getroffen hat. Die politische Grenzfeststellung kam zu einem Ergebnis mit Gutschrift von 34 100 Katastraljoch für Ungarn. Die GFK löste sich Ende Juni 1922, nach der politischen Grenzfeststellung. Die technischen Arbeiten gingen unter einer Kontrolle des GFK-Vorsitzenden. Die Abssteckungs- und Auf­nahmenarbeiten - einschliesslich der Kosten - wurden zwischen beiden Staaten gleichmässig aufgeteilt. An einzelnen Strecken ist die Grenzlinie abgesteckt, und eine detaillierte Beschreibung für die Technische Gruppe angefertigt worden. Die erste Aufgabe war, die durch GFK votierten Grenzlinienstrecken mit Holzpflöcken zu markieren. Nach der Markierung ist die Grenzstrecke durch die GFK-Mitglieder begangen worden, um festzu­stellen, ob sie der festgestellten Grenzlinie sowie den technischen Anweisungen entspricht. Danach folgte die Grenzlinienstabilisierung mit verschiedenen Grenzmar­ken. Die Grenzsteine mussten jede 300-400 Meter gesetzt werden. Die Brüche zwischen den Grenzsteinen sind mit Grenzhügeln gezeichnet worden. Insgesamt wurde eine Grenzlinie von 976,92 km in einer 100-150 m breiten Zone aufgenommen und mit Grenzmarken stabilisiert. 534 km davon ist die Leistung der ungarischen Ingenieure. Die geodätischen und kartographischen Dokumente der Grenzlinien sind in drei verschiedenen Projektionen und in acht Massstäben fertiggebracht worden. Über die südliche Grenze sind zwei Dokumentarte - Grenzkroquis und Grenzbeschrei­bungen - auf französisch verfertigt worden. Von diesen Dokumenten sind dann Kopien auf ungarisch und serbo­kroatisch genommen worden. Es sind 261 Grenzkroquis aufgenommen und auf 188 Kartenabschnittscheinen Gedruckt worden. Die Kroquis sind etwa in 53 000 Exemplare gedruckt worden. In zweiter Hälfte Mai 1924 - mit Beendigung der technischen Arbeiten - hat sich die GFK neuerlich versammelt. Sie hat die technischen Arbeiten kontrolliert und genehmigt, und das Originalexemplar der Grenzbe­schreibungskarte unterschrieben. A szerző címe - Author's address: Dr. SUBA János H-1250 Budapest I. Kapisztrán tér 2-4. HM Hadtörténei Intézet és Múzeum Hadtörténeti térképtár

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