Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 32 (1987) (Pécs, 1988)

Történettudomány - Hágen József: Pécsi „koldusjegyek” az 1930-as évekből

PÉCSI „KOLDUSJEGYEK" 107 17. 12 fillér GYERMEK-EBÉDJEGY: A jegyet stilizált virág- és hullámvonalas keretdísz két részre oszt. A bal oldali részben anya gyermekével, az asztalon tányér. Lent: „RAINER" jelzés. A jobb oldali szöveges részben: PÉCS. SZ. KIR. VÁROS TIZEN­KETTŐ fillér értékű / GYERMEK EBÉDJEGY ' melynek ellenében csak gyermek részére / A Xavér u. 10. Rákóczi u. 78. vagy a meg ' felelő iskolában egy Nach dem Rückzug der serbieschen Besatzungs­truppen (am 21. 8. 1921) befand sich Pécs und seine Umgebung von 1921-1927 in wirtschaftlichem Auf­schwung. Der anfängliche Aufschwung stockte nach dem Zusammenbruch der Börse in New-York 1929. Die Wirtschaftskrise traf besonders schwer das wirt­schaftlich weniger entwickelte Ungarn. In dem Land, so auch in Pécs verbreitet sich die Arbeitslosigkeit, wonach eine hungermildernde Aktion von der Stadt eingeführt wurde. Am Anfang der Aktion wurde täglich warmer Tee und Brot für die Bedürftigten verteilt, und später als die Lösung der Bettlerfrage immer lauter von den Einwohnern erfordert wurde, wurden die arbeitslosen Familien zusammengeschrie­ben, denen dann Beistand gewährt wurde. Im Mai 1930 wurde die Bettlerfrage durch die freiwillige Spende der Stadt gelöst und das Herum­betteln gleichzeitig verboten. Zur Liquidation der Beihilfe wurde ein hungermildendes Komitee ge­gründet. ebéd kiszolgáltatik ' polgármester ' EZEN JEGYEK UTÁNZÁSÁT A TÖRVÉNY BÜNTETI / Méret 115x60 mm. Narancssárga papíron fekete nyomat. 11 Megjegyzés: A felsorolt jegyek méreteinél néhány milliméter eltérés lehet­séges, melynek az egyenetlen vágás az oka. Die Stadt hat mit Einbezug der Bürger Karten im Wert von 4-10-15-20 Filier und Arbeitskarten für die arbeitslosen Bettler ausgegeben, die von den Einwohnern gekauft wurden. Die Behörden der Stadt haben diese Karten in dem Fall zum offiziellen Zahl­ungsmittel eingelöst, wenn der Inhaber für die Kar­ten entsprechende Arbeit im Gegenwert geleistet hat. Die ausgegebenen Wertpapiere, die bunt waren, dien­ten für die Notstandsarbeit, die weissen zur Aus­zahlung des Notstands-arbeitvorschusses. Die Bettlerkarten wurden in Bargeld in den hun­germildernden Bezirkbüros ohne jenerlei Abzug ein­gelöst, und dadurch konnte man auch von den Bett­lern und ihrer finanziellen Lage Kenntnisse erhalten. Der Bürgermeister hat die Tätigkeit der hunger­mildernden Bezirksbüros durch seine Anordnung 2032/1937 eingestellt und zu den verschiedenen Aus­zahlungen wurden ab 21. 1. 1937 fahrende Kassen aufgestellt. „Bettlerkarten" aus den Jahren 1930 in Pécs József HÁGEN

Next

/
Oldalképek
Tartalom