Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 25 (1980) (Pécs, 1981)

Természettudományok - Horváth, Adolf Olivér: Potentillo – Quercetum (sensu latissimo) Wälder, III.

32 А. О. HORVÁT anderswo, selbst im Walde neben dem Baláta-Teich näher der Potentialen Vegetation, als die Typen mit Festuca rupicola und mit Pteridium, welche mehrere Taxa aus der Kontaktzone erhalten haben. Gute Charakterarten der Assoziation sind: Poten­tilla alba, Asphodelus albus, sowie Muscari botry­oides, welches auch im Potentillo-Quercion des Mecseks sehr häufig ist. Vicia cassubica und Carex montana fehlen dagegen in der Balátaer Assozia­tion. Von den Elementen der typischen Artenkombi­nation sind bei dem Baláta-Teich unter anderen die folgenden Arten vorhanden: Crataegus monogyna, Fragaria vesca, Trifolium alpestre, Galium mollugo, Vincetoxicum hirundinaria, Calamintha clinopodi­um, Quercus cerris, Veratrum nigrum, Festuca he­terophylla. Der Boden der Subassoziation mit Asphodelus ist an Humus reich; mehr als 3%. Er weist eine schwach saure Reagenz auf; der pH Wert beträgt 5,8-6,1. Die Subassoziation mit Pteridium kommt auf feuchtem Boden, auf dem „kovárvány" genannten, tonhaltigen Sand des an Arten armen Waldtypen vor. Aus den mit ihm in Berührung stehenden Moorwäldern erhielt er hygrophile Taxons und von den trockenen Eichenwäldern bekam er xerophile Elemente. Eine faciesbildende Art ist ausser der Festuca heterophylla auch Holcus mollis. Infolge der Forstwirtschaft und des veränderten Licht-, Wind-, und Luftdunstgehaltes, und infolge des Lich­tes vermehren sich die Quercetalia-Elemente im­mer mehr. Übrigens ist das eine Universalerschei­nung in der ganzen Welt: infolge der Ausrottung der Wälder gelangen die schatten- und feuchtig­keitliebenden Arten in den Hintergrund, wogegen die xerophilen Arten in den Vordergrund treten. Obzwar die umfangreichen Potentillo-Quer cion­Wälder in einem Teile von West-Transdanubien grösstenteils unter Kulturwirkung entstanden sind, ist es zweifellos, dass das Potentillo-Quercetum am Aufbau der ursprünglichen Potentialen Vegetation teilgenommen hat. Der Boden der Subassoziation mit Pteridium ent­hält auf der Oberfläche mehr Humus, als in den tieferen Horizonten, wo sein Wert sich stufen­weise bis unter 3% vermindert. In einer Tiefe von 20 cm beträgt die Reagenz des Bodens: 6,2-6,5 pH. In einer Tiefe von 100 cm findet man schwach saure Reagenz mit einem pH-Wert: 5,9; K- und Ca-ion-Gehalt des Bodens ist reich. 14. Őrség (Tabella, UK 5/b) Potentillo albae — Quercetum Species charaoteristicae subordinis: I. Hieracium sabaudum III (Qu. —F.) — Carex mon­tana III (Qu. p.) — Viola riviniana IV (Qu. r.) II. Festuca heterophylla II {Qu. —F.) — Silène nutans I (Qu. p.) — Veronica officinalis III (Qu. r.) Combinatio typica specierum subordinis : I. Calamintha clinopodium V, Betondoa officinalis IV, Galium mollugo III, Trifolium alpestre III, Veroni­ca chamaedrys III, Inula salicina II, Vincetoxicum hirundinaria I, Chamaespertium sagittale II (Qu. г.) II. Quercus petraea II, Acer campestre I, Crataegus monogyna I, Rosa canina I, Ajuga reptans IV, Fra­garia vesca II, Valeriana stolonifera I (Qu. — F.) Species charaoteristicae foederationum : I. Rosa arvensis I, Symphytum tuberosum ssp. nodo­sum I (Qu. — F.) — Chamaecytisus supinus III, Euphorbia angulata I (Qu. p.) — Genista ovata ssp. nervata III (Qu. r.) — Pinus sylvestris V (Qu. —Pinetalia) II. Quercus cerris V, Muscari botryoides I, Lysimachia punctata I, Viola montana I (Qu. p.) — Lychnis viscaria II (Qu. r.) (Poes und Mitarbeiter, 1958) An der westlichen Grenze des Landes, im Komi­tat Vas, in der Nähe von Könnend befindet sich eine kleine Landschaft, Őrség, wo der Autor im Walde Szőcei erdő die Assoziation Potentillo-Quer­cetum untersucht hat. Es ist ein mit Kies bedecktes Hügelland, das im Gebiet Hegyhát am Ufer der Flüsse Rába und Zala liegt. Höchster Punkt der Landschaft ist: 245 m ü. M. Der diluviale Kies ist mit Sand und Löss bedeckt. Die Niederschläge betragen bei Szőce 750 mm. Die Niederschläge der Vegetationsperiode sind unter ungarischen Ver­hältnissen sehr hoch: 500 mm. Durchschnittliche Temperatur der wärmsten Monate: 19 C°. Dagegen ist die Anzahl der Stunden mit Sonnenschein gleich­falls unter ungarischen Verhältnissen ziemlich niedrig: nur 1770 Stunden. Die Landschaft steht also in Bezug auf das Klima unter der Einwirkung der Ostalpen. Das Potentillo alhae-Quercetum bei Szőce liegt hauptsächlich an steilen, kiesbedeckten Talufern. Viele südöstliche und xerotherme Arten kommen im ganzen Gebiet Őrség nur in dieser wärmelie­benden Assoziation vor. In der Krautschicht domi­niert die Festuca capillata. Interessante Taxa und ausserdem gleichzeitig auch Charakterarten sind die folgenden: Silène viridiilora, Euphorbia angulata. Ausserdem findet man hier die folgenden exrophilen Geoelemente: Anthericum ramosum, Peucedanum oreoselinum. Allium montanum, Asperula cynanchia, Linaria ge­nistifolia, Hieracium racemosum, Helianthemum obscurum In der Dendroflora findet man neben Pi­nus sylvestris auch den Quercus cerris und Quercus petraea als Edifikatoren, und nicht Quercus robur, wie bei Baláta und im Széker, Nyiráder Wald, die tiefer liegen, allein Quercus robur vermag das hohe Bodenwasser zu vertragen. Nach Poes gibt es die folgenden guten Differen­zialartern der Assoziation : Chamaespartium sagittale genau wie im Rheintal und in Elsass, sowie Diant­hus armeriastrum, eine gute Leitpflanze von Süd­Transdanubien bis zum Komitat Baranya am Flusse

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