Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 23 (1978) (Pécs, 1979)
Régészet - Ecsedy, István: Die Siedlung der Somogyvár–Vinkovci Kultur bei Szava und einige Fragen der Frühbronzezeit in Südpannonien
DIE SIEDLUNG DER SOMOGYVÁR— VIN KO VCI KULTUR 105 34. CSABRENDEK (Bakay—Kalicz—Sági (1970) 49., Vgl.: Darnay (1899) Taf. XVII. 3,6—7). 35. LÁNYCSÓK, Grabung des Autors, unpubliziert. (Ecsedy 1978). Die früher als die Fundorte der „Zók-Kultur", aber aufgrund ihrer charakteristischen Funde doch zur Somogyvár—Vinkovci Kultur zählbaren Fundorte sind: 36. AJKA (Bona (1965) 41.) — I. Bona hat die auf dem Fundort zutage gekommene gro/?e Amphora zur Somogyvár-Gruppe gezählt. Seine Ansicht bestätigt das, anlässlich der Geländebegehung hier gesammelte Material, besonders das Bruchstück der Schüssel vom Typ C/l. (Vgl.: Bakay —Kälicz —Sági (1970) 123.). 37. NAGYGÖRBŐ—VÁRHEGY (Nouáki (1965) 168—175) Vgl.: Bakay—Kalicz—Sági (1970) 159). Der Fundort gehört aufgrund der erschlossenen Schüssel- und Topfbruchstücke, besonders aber aufgrund der charakteristischen walzenförmigen Zweihenkelkrüge zweifelsohne zur Somogyvár—Vinkovci-Kultur. Ohne bezüglich der Auswertung des in Szava erschlossenen Fundmaterials die methodischen Fragen der Forschung der Frühbronzezeit des Karpatenbeckens ausführlich untersuchen zu wollen, müssen wir erwähnen, daß die Ergebnisse der bisherigen, keine ausreichende Grundlage bietenden Interprätationsversuche kein solches System bilden, das zum Aufnehmen der infolge der neuen Grabungen sich vermehrenden Informationen geeignet sein könnte. Da die Forscher der Periode die Gültigkeit der Feststellungen bezüglich der einzelnen kleineren Gebiete oder der einzelnen Fundkomplexe im Verlaufe der Interprätation verbreiten wollten, kamen in vielen Fällen einander widersprechende, einander gegenseitig ausschließende Verallgemeinerungen zutage. 9 Die Veränderung dieser Lage ist nur durch die, auf der Grundlage der stratigraphischen und typologischen Lehren erfolgende, kritische Neuanalyse des archäologischen Quellenmaterials möglich. Das im Rahmen dieser Studie publizierte Quellenmaterial ermöglicht 9 Besonders die sich mit der Rekonstruktion der Entstehung der Nagyrév-Kultur und mit der Auswertung des Vucedol-, Zók-, Makó-, Somogyvár-Fundmaterials befassenden Studien spiegeln oft grundverschiedene Ansichten, besonders afu dem Gebiet der Bestimmung, Bezeichnung der einzelnen Fundgruppen oder archäologischen Kulturen wider, was nicht nur die Skizzierung der vermutbaren geschichtlichen Prozesse, sondern auch die Orientierung sehr erschwert. Vgl.: Bona (1963); Bona (1965); Bandi (1968); Kalicz— Kalicz—Schreiber (1974); Kalicz—Schreiber (1976/a); Kalicz—Schreiber (1975); Kalicz—Schreiber (1975/a); Bona (1975); Kovács (1975); Bandi (1977). uns nur das Aufwerfen einiger Probleme des Fundmaterials des Somogyvár—Vinkovci Types. Mit unseren Feststellungen, Bemerkungen wollen wir nur auf die wichtigen, vorläufig aber nur in vielen Hinsichten auf eine spekulative Art und Weise annäherbaren Fragen der relativen Chronologie aufmerksam machen. Es ist überflüssig die Annahmen zu analysieren, die die Funde des Somogyvár—Vinkovci Types zur Badener-Kultur oder zur, der Zok —Vucedol Kultur vorangehenden Periode zählten, sodann die Selbständigkeit der Zók-Kultur vermutend diese letztere für damit gleichaltrig, aber auf alle Fälle für älter als das Fundmatterial der Vucedol-Kultur hielten. 10 Aufgrund der Funde, die auf dem südlichen Teil von Transdanubien zutage kamen und Abb. 6. Die Verbreitung der Funde des Somogyvár— Vinkovci-Typs und die Fundorte der Zok —VucedolKultur. 1 = Fundorte der Zok —Vucedol-Kultur, 2 = Fundorte der Somogyvár—Vinkovci-Kultur, 3 = nordtransdanubische Fundorte (späte Phase?) der Somogy vár— Vinkovci-Kultur. 6. kép A Somogyvár—Vinkovci típusú leletek elterjedése és a Zók—Vucedol kultúra lelőhelyei. 1 = Zók—Vucedol kultúra lelőhelyei, 2 = A Somogyvár— Vinkovci kultúra lelőhelyei, 3 = A Somogyvár—Vinkovci kultúra észak-dunántúli (késői szakasz?) lelőhelyei. 10 Diesbezüglich siehe: Bandi (1977).