Janus Pannonius Múzeum Évkönyve (1966) (Pécs, 1967)
Természettudomány - Kolozsváry, Gábor: Clepsydration und Thamnasterisation in Pelson d (Illirisch e?) Korallen
20 Gruppen. Dass die ungeschlechtliche Vermehrungsform nicht ausschliesslich taxon ist, wird dadurch bewiesen, dass in den Misiinaer Korallen zweifellos die Polypenteilung, die Seitenknospung anzutreffen sind, welche zur dendrifizierten Kolonienbildung führt, ferner die Thamnasterisation, welche durch die Clepsydraltion eine gewisse desindividualisierte Thamnasterbildung zur Felge hat. Diese hochgradige Elastizität (Labilität) und die Ermangelung des Taxon — Charakters der ungeschlechtlichen Vermehrung tragen dazu bei, dass die Diagnostik der MisinaKorallen haputsächlich in ihrem phymologischphylogenetischen Dynamismus selbst aufstellbar ist. Die von systematischem Gesichtspunkt so wünschenswerte Stabilisation ist also noch nicht verwirklicht und so sind die elastischen Eigenschaften die Ursache dafür, dass in diesem heterogenen Komplex eine taxonomische Stellungnahme so überaus schwer ist. (Graphik 9—31.)