Janus Pannonius Múzeum Évkönyve (1965) (Pécs, 1966)

Természettudomány - Horvát, A. O.: A Mecsek hegység növényföldrajza. I.

A MECSEK HEGYSÉG NÖVÉNYFÖLDRAJZA I. 39 DIE FLORA UND VEGETATION DES MECSEKGEBIRGES I. А. O. HORVÁT 1. Geographische Lage und petrographischer Aufbau des Mecsek-gebirges Nordöstlich des von der Dráva (Drau) und der Duna (Donlau) gebildeten sog. Baranyäer Dreieckes erhebt sieh dials Mecsekgebirge. Es zieht isidh dem Balatonsee ähnlich ebenso wie das Ungarische Mittelgebirge, der tektomisdhem Linie entsprechend, von Südwesten gegen Nord­osten. Am Südfuss des Gebirges liegt die Stadt Pécs. Der höchste Punkt der westlichen Hälfte dies Mecsekgëbirges ist der Jakabhegy (602 im). Im westlichen Mecsek ziehen sich die Täler an oist-wesltlicber Richtung dahin. Die Masse des Jiaklalbhegy gliedert sidh gegen Sü­den steil an die Ebene von Pécs an. Auf seiner Nord- und Ostiseite entspringen mehrere wasserreiche Quellen, seine Südseite isit dage­gen wasserarm. Auf der Nordseüte sind (die Dohnen häufig, während auf der Südseite zwisdhen den Vorhügeln tiefe Schluchten zu finden sind. Oberhalb Pécs zieht «ich der Misima-Tubes­Grlat dahin. Seine Wasserscheide lieglt in oat­weistiidher Richtung, im seinen südlichen Tälern finden wir den Kohlenbecken von Pécs, in den nördlichen dagegen Jemen von Komló. Im pécser 'Mecsek, der den im westlichen Me­csek liegenden Berg Jakabhegy imiit dem Ost­Mecsek verbindet, beobachten wir auf der Kalkflädhe charakteristische Kalkphä'nonnene. (Ich rechne den pécser Mecsek zum westlichen Teil.) Im Ost-Mecsek finden wir die kulminierende Kuppe des ganzen Gebirges, den Zengő (682 m), dem sidh der Berg Hármashegy (603 m) un­mittelbar angliedert, Der Ost-Mecsek Verfügt über viele Quellern (mit gultem Wasser. Das Mecsekgehirge iöt durch das Mecsekvor­iand von dem südlich gelegenen Villányer Ge­birge getrennt. Das Mecsekvorlaind, sich südlich vom Mecsek erstredkend, ist ein schon grösstenteils entwal­detes Kulturgebiet, ein warmes Lösshügeliand. Ebenso liegt im Norden des Mecsek ein Hügelland von ähnlichem Charakter, der sog. Hegyhát (Bergrücken), östlich vom Mecsek erstrecken sich die ebenfalls aus Löss beste­henden Hügel vom Szekszaird, während nord­westlich der sog Zselic. In die südliche Mecsekebene dringt auf beiden Seiten de r Dráva und der Duma entlang die Grosse Ungarische Tiefebene (Nagy Magyar Alföld) itief hinein, im Winkel der Duna und Dráva sien sog. Baranyäer Dreieck bildend, während sich an linken Ufern der Dráva im Komitat Baranya die Dráva-lEbene mit anderem Naimem das Gebiet Ormánság erstreckt. Der geologische Aufbau der südlichen Ebene des Measekgebijrges und des diese umgebenden Hügellandes ist ziemlich eintönig, die geolo­gische Struktur des Mecsek selbst ist dagegen sehr mannigfaltig und geologisch gut erforscht. Die permisch-miesozaische Hauptmasse des Mecsekgëbirges besteht aus (Sandstein und Kalkstein (Vadász). Der grase Teil des Berges Jakabhegy, besomlers seine Südseite wird aus Sandstein aufgebaut. 'Nördlich und ös ! tlich vom Jakabhegy und im Mecsiek von Pécs herrscht triassisdher Musdhelkaik. Vom Oistramd der Stadt Pécs ausgehend koimont in nordöstüdher Richtung rlhätisdber Sandstein, dann eine koh­lenhaltige, mit ;sandigen, :mergeligian Schichten abwedhselmde liaissisdhe Schidht zum Vonsdhein. Ausdrücklich bei Pécsszabolcs, aber auch an­derswo besteht die imlediterrane und pamno­nisdhe Oberfläche hauptsächlich aus Sandstein, bzw. aus Sand. Nördlich und (nordwestlich von Pécs liegt am de r Oberfläche triasisisdher Mu­sdhelkaik, der mur im der unmittelbaren Nach­barschaft der Stadt Pécs gegen den Misina— Tubes —'Grat zu einen ausgesprochen gegen Süden neigenden Abhang besitzt. Dies ist von hoher Bedeutung, da sich hier in einer süd­lichen Exposition auf gegen die Ebene von Ba­ranya offen stehenden warmen, trockenen, kal­kigen Abhängen infolge dieser geologichen und kliimiatisdhen Gegebenheiten die folgendem, an südöstlichen, d. h. sulbmediterramem, konti­nentalen 'und balkainischen Elementen reichen Gesellschaften entwickeln konnten: die Grass­teppenwiese (Diplachno-Festucetum sulcatae), der MaumeidhennKarstbuschwald (Cotino-Quer­cetum) und der Quercus pubesceTC^Eichemwald (Lithospermo-) Orno-Quercetum) . Auf demsel­ben Gestein, d. h. auf Muschelkalk ist nördlich des Misina— Tubes —Grates der Hainbuchen­Eidhenwaid (Querco-Carpinetum) und der B'udhenwäld (Fagetum) entwickelt. Auf der Nordséite des Jakabhegy, setzten sich diese Ge­sellschaftlern lauf Muschelkalk fort, ihr abwedhs­lungsreidhe r Oharakter nimmt aber in den lauf einer mächtigem Lößschicht stehendem Car-x piiZosa-Typem ab. Südlich von dieser triassischen Musdhelkalklsehioht liegt im Mecsek von Pécs gegen die Stadt zu, stellenweise auch anderswo werfener Sdhiefer. Auf diesem stehen die

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