Bánszky Pál – Sztrinkó István szerk.: Cumania 9. (Bács-Kiskun Megyei Múzeumok Évkönyve, Kecskemét, 1986)
Numizmatika - Bíróné Sey Katalin: A keceli éremlelet
70 BIRONE SEY К.: A KECELI EREMLELET .. . LIND Lennart 1981 Roman denarii found in Sweden. 2. Catalogue Text. Stockholm. Acta Universitatis Stockholmiensis 11:2 PÁRDUCZ Mihály 1932 A nagy magyar Alföld római kori leletei. Szeged H. VADAY Andrea 1975 Szolnok megyei éremtani adatok Hild Viktor jegyzeteiből. Szolnok WIELOWIEJSKI Jerzy 1970 Kontakty Noricum i Pannonii z ludami Pólnocnymi. Wroclaw—Warszawa—Kraków A katalógusban használt rövidítések BMC Coins of the Roman Empire in the British Museum megfelelő kötetei С Cohen Henry: Description historique des monnaies frappées sous l'empire romain. Paris, 1880—1892 megfelelő kötetei cf. confero n. h. non habet Jónás Jónás Elemér: Die sammatisch-jazygischen Münzen der ungarischen Tiefebene und ihre Beziehungen zu Südrussland. Budapest 1935. I. Archívum Europae Centro-Orientalis. RIC Roman Imperial Coinage megfelelő kötete: + jelzés a sorszám mellett figyelmeztet, hogy a fotótáblán szerepel a darab A táblákon a képek számozása azonos a katalógusban szereplő sorszámmal. DER MÜNZENFUND VON KECEL Im Jahre 1934 kam in der Gemeinde Kecel, ehem. Komitat Pest, ein römischer Denarfund zum Vorschein, der heute 2550 Stück Denare und 46 Stück Fälschungen aus jener Zeit umfasst. Der Fundbeziehungsweise ein Teil der einstigen Nachahmungen wurden von Elemér Jónás schon 1935 publiziert. Jener Artikel lieferte jedoch nur globale Verzeichnisse über die Einteilung des Fundes nach den einzelnen Kaisern. In der vorliegenden Veröffentlichung werden wir jedoch mit dem bestimmten vollständigen Fund und den seit dem Erscheinen des Jonás'schen Artikels beschafften Fälschungen aus jener Zeit bekannt machen, welche alle zu dem Fund von Kecel gehörten. Den Anfang des Fundes bildeten einige Denare der römischen Republik (Katalog 1—3) und fahren dann mit den Prägungen des Nero fort. Am Schluss stehen die Prägungen von Septimius Severus, Julia Domna bzw. Caracalla. Der späteste genauer bestimmbare Denar gehört Caracalla (Kat. 867 = RIC 246) und kann auf das Jahr 214 angesetzt werden. In der Erde verborgen wurde dieser Fund jedoch wahrscheinlich viel später. Sowohl die Denare als auch die Denarfälschungen sind dermassen abgegriffen, dass anzunhemen ist, dass sie mehrere Jahrhunderte lang im Verkehr waren. In den Denarfälschungen wurden die Denare von Traianus, Hadrianus, Antoninus Pius, Faustina senior, Marcus Aurelius oder Lucius Verus oder Commodus (Kopf mit Bart) und Faustina Junior nachgeahmt. Jónás hielt diese für sarmatische Fälschungen und setzt ihre Herstellung mit Südrussland in Verbindung, von wo die Sarmaten im. 1. Jahrhundert n.u.Z. in das Karpatenbecken kamen.