Merk Zsuzsa - Bálint Attila: Baja Stadt seit 300 Jahren - A Bajai Türr István Múzeum kiadványai 27. (Baja, 1999)

Ansicht von Baja (1872) BAJA, STADT SEIT 300 JAHREN Der in Wassernähe lebende Mensch wird vom Wechsel der Jahreszeiten viel­leicht noch mehr betroffen, als die, die auf anderen Gebieten leben. Im Winter wird er vom Zug der zackigen Eisblöcke, im Frühling von der das sprühende Leben bedeutenden Hochflut, im Sommer vom hitzlindernden Baden, im Herbst von der Kraft des das Vergehen verkörpernden Wassers davon überzeugt, daß er in der Nähe von etwas ewig Gültigem lebt, und daran alltäglich teilnimmt. Baja - mit deutschem Namen Frankenstadt - ist eine Kleinstadt im südlichen Teil des Komitats Bács-Kiskun, am linken Ufer der Donau. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Komitats. Ihre Umgebung überstreckt sich auf Transdanubien, sie ist mit dem Komitat Tolnau benachbart, und enthält einen Teil des Naturschutzgebiets Gemenc. Sie wurde am Hochufer an der Trefflinie des westlichen Randes der Batschkaer Hochebene mit Lößboden, und der breiten Ebene im Hochwasser­gebiet der Donau angesiedelt. Die natürliche Umgebung, der unter der Stadt ablaufende Donauarm gibt der Stadt Baja ihren außerordentlichen Reiz. Der zentrale Platz, der Platz der Dreifaltigkeit wird als Ungarns Sankt Markus Platz registriert, der von drei Seiten bebaut und von einer Seite offen ist, auf die Sugovica gerichtet ist, und in Kleeblattform von den Straßen überquert wird. 3

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