Bánkiné Molnár Erzsébet: Polgárok Kiskunfélegyházán 1890–1913. Bürger in Kiskunfélegyháza 1890–1913. (Studia Folkloristica et Ethnographica 38. Debrecen, 1996)
Wir legten 1904 2 Rückkörbe Ampfer in 4 kleinen Gläsern ein für einen Korb zahlten wir 12 Kreuzer wir kauften ihn von der Gärtnerin der Familie Fazekas der Ampfer wird geputzt gewaschen und wenn das Fett kocht ins Fett geworfen und er soll rührend gekocht werden bis er hart wird und seine Brühe verkocht dann schöpfen wir ihn mit Löffel in Gläser und binden wir sie mit Blase ab das Fett soll warm und 2 fingerdick in Gläsern sein. Auf der Stellage im Speicher gibt es Platz für soviel Gläser in einer Reihe in der ersten Reihe für 16 große Gläser nur in einer Reihe nicht in zwei Reihen entlang in der zweiten Reihe für 21 kleine Gläser in der dritten Reihe für gehobelten Kürbis 8 auf der anderen Hälfte für 8 Gurkengläser oben an der Seite der Küche kleine Gurkengläser 7 Marmelade 14 Erdbeere 17 an der Seite des Fensters: Quittenbrotgläser 7 gefüllte große Paprikaschoten 7 und 4 große Gläser für große Paprikaschoten. Am 2. Oktober 1904 kaufte ich 50 Bündel Gemüse für 8 Kreuzer pro Bündel und 10 Bündel Möhre Sellerie für 50 Kreuzer und rote Rübe für 30 Kreuzer Am 14. Oktober 1904 kaufte ich 50 Bündel Wurzel für 8 Kreuzer pro Bündel. Am 24. Oktober 1904 mahlten wir 12 Sack Weizen. Am 8. November 1904 mahlten wir 3 Sack reinen Weizen. Am 27. November 1904 ließ ich eine Tafel Seife aufschneiden. Am 1. Dezember 1904 gaben wir den beiden Bauernknechten für einen Monat die folgenden: 257