Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

Gesandter v. Rosenberg: In der Tat habe ich in unserer ersten Besprechung der Auffassung Ausdruck gegeben, dass die Worte und Handlungen des Herr Trotzki dem Waffenstillstandsvertrag den Boden entzogen haben und einer Kündigung gleichzuachten sind. Nicht die Erklärung des Herrn Trotzki, dass er den Kriegszustand als beendigt erklart, hatte ich dabei im Auge, sondern seine Weigerung, einen Frieden abzuschliessen und damit den Daseinszweck des Waffenstill­standes zu erfüllen, seine Weigerung weitere Erklärungen anzuneh­men oder abzugeben, und den von ihm bewirkte und durchgeführte ein­seitige Abbruch der Verhandlungen. In der Antwort des Staatssekre­tars van Kühlmann ist eindeutig und ausdrücklich gesagt worden, wenn der Daseinszweck des Waffenstillstandes erbliecht, tritt der nur vorübergehend eingestellte Kriegszustand als solcher- ohne wei­teres wieder in Kraft. Ich habe das Protokoll nicht hier und kann daher nicht wörtlich zitieren; über den Sinn der Erklärung des Staatssekretärs kann aber kein Zweifel bestehen. Exzellenz v. Merey: Wünscht noch jemand das Wort? Der militä­rische Bevollmächtigte der deutschen Delegation wünscht zu sprechen: ich erteile ihrn das Wort. General Hof i'mann : Ich möchte zu den Erklärungen des Herrn Mi­nisters nur hinzusetzen, dass mir ein Schema für eine Form für die Kündigung des Waffenstillstandes nicht bekannt ist und dass meiner Meinung nach die Wendung die der Herr Minister von Kühlmann ge­brauchte, dass der unterbrochene Kriegszustand wieder eintritt, nicht m i s s v v. r s t ä n d 1 i c h sein k u n n t e . Exzi.-Iienz v. Mérey: Wünscht noch jemand zu dem Gegenstande das Wort zu ergreifen? Der Herr Vorsitzende der russischen Delega­tion wünscht noch zu sprechen; ich erteile ihm das Wort. 27 3

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