Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

timen Sitzung der Vorsitzenden der Delegationen vorgestern ausei­nandergesetzt. Sechs Wochen war der Waffenstillstand in Geltung, fast zwei Monate sogar und diese Frist zur ruhigen sachgemássen Durchberatung des Friedenswerkes ist vor der Russischen Regierung und Delegation nicht benutzt worden. Es kann uns nicht verdacht werden, wenn wir Neigung dazu versparten, nach diesen Enttäuschun­gen und schlechten Erfahrungen das Experiment zu wiederholen. Der Herr Vorsitzende der Russischen Delegation hat in seiner zweiten Erklärung wiederholt vom deutschen Arbeiter gesprochen. Wer glaubt, dass der deutsche Arbeiter für sein Verhalten nach in­nen und aussen Verhaltungsmassregeln und Instruktionen von Aus­lande bezieht, der kennt den deutschen Arbeiter nicht. Der deutsche Arbeiter ist derselbe Mann, der draussen im Schützengraben seit vie Jahren mit grenzenlosen Hingebung das Vaterland verteidigt. Was er an der Einrichtung des deutschen Hauses, an der bestehenden Ordnung der öffentlichen Dinge auszusetzen hat, das macht er im eigenen Haube mit dem eigenen Volksgenossen ab. Wer glaubt, dass er dazu Ratschlage von draussen braucht, der beleidigt den deutschen Arbeiter . In den Ausführungen des Herrn Vorsitzenden der russischen Delegation und hiernit machte ich schliessen - erst die Besorgnis zu Tage wir hatten die Absicht die gegenrevalutionären Strömungen in Russland gegen die gegenwärtige Regierung zu fördern. Diese Absicht liegt der deutschen Regierung und wie ich weiss - ich kann hier im Hamen der Verbündeten sprechenauch den verbündeten Regie­rungen fern. Mag jeder auf seine eigene Facon selig werden. Wenn wir eine Agittion und Propaganda nicht wünschen, so hat das nicht die Bedeutung, dass es Russland nicht freistehen soll, innerhalb seiner eigenen Granzpfahle seinen Idealen zu leben und ihnen zur 2 76

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