Levéltári Szemle, 34. (1984)
Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.
scharfe Töne bei Abgabe dieser Erklärungen anzuschlagen. Wir hatten gewünscht und gehofft, dass an dem heutigen Tage, welcher der Unterzeichnung des Friendens zwischen den vier verbündeten Mächten und Russland gewidmet ist, dem Geiste dieses Friedenswerkes entsprechend, nur friedliche und versöhnliche Töne angeschlagen werden. Diese vorausgeschickt, möchte ich mir nunmehr erlauben, auf die beiden Erklärungen der russischen Delegation einzugehen. Diese Erklärungen haben zunachts einen ideellen Zusammenhang. Beiden ist der Gedanke gemeinsam, dass die russische Delegation bei ihrer gegenwartigen Ankunft in Brest-Litowsk seitens der vier verbündeten Machte sich Vorschlagen gegenüber gesehen hat, welche zum Teile den Rahmen des Ultimatums überschreiten. In dieser Beziehung habe ich die Ehre festzustellen, dass für die hiesigen Verhandlungen eine dreitägige Frist gesetzte worden ist, dass der grösste Teil der übrigen Vertragsbestimmungen bereits in den früheren Verhandlungen zur Diskussion gelangt war und dass diese dreitägige Frist gewiss genügt hätte, in eine sachliche Erörterung und Verhandlung der fraglichen Punkte einzutreten. Der russischen Delegation wäre es somit freigestanden, über diese Punkte in eine Erörterung einzutreten; es wäre ihr, was ich prinzipiell feststellen möchte, freigestanden, diese Punkte nicht anzunehmen. Die russische Delegation hat es vorgezogen, jede Erörterung der gesamten Vorschläge und aller ihrer Punkte abzulehnen, und die Vorschläge so, wie sie gemacht waren, en bloc anzunehmen. Die russische Delegation hat damit auf eine Diskussion über diesen Punkt versichtet, und sie hat durch ihre eben erwähnte Erklärung es sich selbst zuzuschreiben, wenn hinsichtlich der in Rede stehenden Punkte die Situation dieselbe ist wie hinsichtlich der im Ultimatum enthaltenen Bedingungen . 7£7