Levéltári Szemle, 34. (1984)
Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.
Unter diesen Umstanden bleibt Russland keine Wahl übrig. Durch die Demobilmachung der russischen Armeen hat die russische Revolution ihr Schicksal in die Ha*nde des deutschen Volkes gelegt. Die russische Delegation hat seinerzeit in Brest-Litowsk offen erklärt, kein ehrlicher Mann könne glauben, dass ein Krieg gegen Russland jetzt ein Verteidigungskrieg sein kann. Deutschland hat die Offensive ergriffen. Mit dem Losungswort der Wiederherstellung der Ordnung im Munde, in Wirklichkeit aber, um die russischen Arbeiterund Bauern-Revolution im Interesse des Weltimperialismus zu ersticken, ist es dem deutschen Militarismus für den Augenblick gelungen, seine Truppen gegen die Arbeiter- und Bauernmassen der russischen sozialistischen Republik zu Werfen. Das deutsche Proletariat hat sich noch nicht als stark genug erwiesen, diesen Vormarsch zu verhindern, wir zweifeln aber auch nicht einen Augenblick, dass dieser Triumph des Imerialismus und Militarismus über die internatio nale Revolution des Proletariats nur ein vorübergehender sein wird. Aber unter den jetzigen Bedingungen ist die Sovjet-Regierung der russischen Republik, welche auf ihre eigenen Krä'fte angewiesen ist, nicht im Stande, dem bewaffneten Vormarsch des deutschen Imperialismus zu trotzen; sie ist gezwungen, die ihr gestellten Forderungen anzunehmen, um das revolutionäre Russland zu retten. Wir sind von unserer Regierung bevollmächtigt, den Friedensvertrag zu unterzeichnen, indem wir ungeachtet unseres Protestes gezwungen sind, die Verhandlungen in ganz unerhörten Bedingungen des Fortschreitens der Feindseligkeiten weiterzuführen, der Feindseligkeiten, die keinen Widerstand russischerseits finden, wollen wir nicht die russischen Arbeiter und Bauern, die aus dem Kriege herausgetreten sind, wieder und wieder den Erschiessen preisgeben. Laut erklären wir vor den Arbeitern und Bauern und Soldaten Russot c,