Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

gleichzeitig auch den österreichisch-ungarischen, türkischen, bul­garischen Spezialisten zur Verfügung stellten; denn die Fragen, die zu behandeln sind, sind einander ahnlich und greifen in einan­der über. Herr Sokolnikow: Bezüglich der Anspielung des Vositzenden der deutschen Delegation, dass er in meinen Worten eine Agitation ge­gen die deutsche Regierung erblickt hat, möchte ich bemerken, dass ich in keiner Weise voraussetzen kann, dass er unsere Bereitwillig­keit, den Frieden anzunehmen, den die deutsche Regierung uns vor­geschlagen hat, als Mittel einer Agitation gegen die deutsche Regierung ansieht. Bezüglich der Frage der Beratung der Spezialisten möchte ich eine Frage stellen; denn für mich ist der Zweck nicht ganz klar, den diese Besprechungen haben sollen. Ich habe den Eindruck, dass die Arbeit, die uns bevorstehen würde, hauptsachlich eine Überset­zungsarbeit wäre. Aber ich würde es für möglich halten, dass der Text der Vertrage, der als authentisch anerkannt würde, in deut­scher Sprache gefasst würde, mit dem Vorbehalte,, dass zum Beis­piel der türkisch-russisc%ie Vertrag in fanzösischer Sprache abge­fasst werden könnte. Mich bringt dazu die Rücksicht, dass es wün­schenswert wäre, in russischer Sprache einen vollständig genauen Text zu haben. Da wir in der Zeit, die uns zu Gebote steht, und bei den Kräften, über dei wir jetzt hier verfügen, leider nicht die Möglichkeit haben diesen sofort herzustellen. Daher möchte ich, wenn dieses nicht auf Widerspruch stösst, vorschlagen, dass der russische Text am Tage der Ratifikation vorgelegt würde, oder an einem Tage zwischen dem Tage der Unterzeichnung und dem für die Ratifikation bebestimmten Termin. Wenn dieser Vorschlag abgelehnt wird, so wird der russische Text, der von unserer Seite vorgelegt 245

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