Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

Idealen des neue Russland entgegenzukommen, haben wir hierauf ver­zichtet. Ein unseliges Verhängnis war es, dass die russische Dele­gation an der Ehrlichkeit der Absichten, die wir mit den Völkern vestlich dieser Linie verfolgten, nicht glauben wollte. Inzwischen haben sich die Verhaltnisse und unsere Forderungen verändert. Die Forderungen sind grösser geworden: aber auch heute noch sind sie weit davon entfernt, eine rücksichtslose Ausnützung der Machtverhältnisse darzustellen. Eine schwere Aufgabe und ein schwerer Entschluss ist der rus­sischen Delegation auferlegt. Aber wenn die russische Delegation nur die drei Tag in Auge hat, die jetzt zur Verfügung stehen, so ergibt sich ein falsches Bild. Annähernd sechs Wochen hat der Waf­fen stillstand gedauert, bis am 1D Februar die Verhandlungen abge­brochen wurden. Nicht drei Tage, sondern Wochen plus drei Tage standen der russischen Regierung zur Verfügung, um sich über die Annahme oder Ablehnung unserer Forderungen schlüssig zu machen. Die Besprechungen des Januar und Februar haben gerade auf den Gebieten, so die Materie kompliziert ist, zu weitgehenden Ergeb­nissen bereits geführt. Es sind zum Teil dieselben Herren, die damals mit den Mitgliedern der verbündeten Delegationen die Fragen durchstudiert haben, die jetzt wieder zur Stelle sind. Es handelt sich jetzt weniger um.eine Frage des Studiums, wie um eine Frage des Entschlusses, und vom Standpunkte der vier verbündeten Dele­gationen begrüsse ich es, dass die russische Delegation diesen Ent­schluss zu fassen gewillt ist. Ich hoffe, den Herrn Vorsitzenden der russischen Delegation richtig verstanden zu haben, wenn er un­ter den Vertragen, deren Unterzeichnung er schon für morgen erhofft, auch die wirtschaftlichen und rechtlichen Bestimmungen meint, die wir ihm vorgeschlagen haben; denn ein wesentlicher Bestandteil 2m

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