Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

ten Machte, dass die hier begonnene Arbeit zu einem möglichst schnellen Ende geführt wird. Gesandter v. Rosenberg: Ich schliesse die Sitzung. /Schluss der Sitzung 1 Uhr 11 Minuten./ Besprechung der Vorsitzenden der Delegationen Freitag, den 1. März 1918, nachmittags 5 Uhr 40 Minuten Gesandter v. Rosenberg eröffnet die Besprechung: Ich bitte den Herrn Vorsitzenden der russischen Delegation wenn es ihn genehm ist, uns seine Vorslage auseinanderzusetzen. Herr Sokolnikow : Die russische Delegation hat folgendes zu er­klären. Der Friede, der jetzt abgeschlossen werden soll, ist nicht die Frucht einer Verständigung zwischen den beiden Parteien; das ist ein Friede, der, wie ich es heute früh bezeichnet habe, uns mit den Waffen in der Hand diktiert wird. Wir haben keine Möglichkeit, die Bedingungen dieses Friedens zu besprechen. Die dreitägige Frist gibt es für jedermann klar ist, keinerlei Möglichkeit einer tat­sächlichen Beratung und Besprechung derjenigen Bedingungen, die uns vorgeschlagen werden. Zu gleicher Zeit stellt die deutsche Regierung die Angriffsoperationen gegen Russland nicht ein. Daher erfolgt dieser Friedensschluss unter Umstanden, die noch nie dage­wesen sind, in einer Atmosphäre der Gewalt, wie die Geschichte sie noch nicht kennt. Die russische Delegation hält es daher für den einzig würdigen Ausgang aus dieser Lage, da Russland schon früher seine Armeen demobilisiert und die Einstellung des Krieges prok­lamiert hat, die Bedingungen anzunehmen in der Form, wie sie uns vorgeschlagen werden. Die russische Delegation ist der Ansicht, dass die Klarstel­2 38

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