Levéltári Szemle, 22. (1972)
Levéltári Szemle, 22. (1972) 3. szám - Idegen nyelvű tartalmi kivonatok / 168–175. o.
INHALT Über die Lage unserer Ratsarchive Vor fünf Jahren, am ersten. Januar 1968 wurden die ehemaligen staatlichen Territorialarchive direkt unter die Anleitung der Räte gestellt. Aus diesem Anlass richtete die Schriftleitung Fragen an einige dieser Archive, betreffend ihre Entwicklung seit diesem Zeitpunkt. Aus den Antworten zeichnet sich ein vielseitiges Bild über Entwicklung, gegenwärtige Situation und Perspektiven der Ratsarchive. Unter der Anleitung der Räte war in den vergangenen Jahren eine erfreuliche Besserung auf dem Gebiet der Lagerungsverhältnisse und auf dem der Entwicklung des Personenbestandes zu beobachten. F. Oltvai: Schutz der Gemeinderegistraturen vor der Befreiung im Komitat Csanád Vor der Befreiung gab es in Ungarn keine allgemeingültigen Rechtsnormen, die den Schutz des historisch wertvollen Schriftgutes der Gemeinden wirksam gesichert hätten. In den Jahrzehnten nach dem ersten Weltkrieg hatte in einigen Komitaten der Vizegespan — auf Initiative des Komitatsoberarchivares — die Eruierung des Zustandes der Gemeinderegistraturen angeordnet, und damit waren die ersten Schritte auf dem Gebiet des Schriftgutschutzes getan. Der Verfasser schildert die Bestrebungen des Oberarchivars des Komitats Csanád, János Árva, zwischen 1935 — 1938 die Gemeinderegistraturen zu erfassen und ihr historisch wertvolles Schriftgut zu schützen. Z. Fallenbüchl: Beiträge zur Tätigkeit der ungarischen Kameralorgane während des Freiheitskampfes unter Franz IL Rákóczi Der Verfasser liefert zahlreiche bisher unbekannte Angaben besonders über die Tätigkeit der ungarischen Dreissigstämter in den Jahren 1703—1711. Seine Beiträge beleuchten das Schicksal einer Schicht königlicher Beamten zur Zeit des Freiheitskrieges. ARCHIVTECHNIK T. Scholz: Die Messung der pH der Papieroberfläche mit Flachglaselektrode Der Aufsatz beschreibt eine Methode der Messung des pH der Papieroberfläche, mit der die Schwierigkeiten, die bei der Bestimmung des pH mit der Flachglaselektrode sonst bestehen, beseitigt werden können. Das Wesen des Verfahrens besteht darin, dass das Instrument auf einem in Pufferlösung getauchten Filterpapier kalibriert wird, damit ist ein den Messungsumständen ähnlicher Zustand erreicht, der ermöglicht, die Messfehler zu vermeiden, die infolge des im diffusen System vorgenommenen Messverfahrens entstanden. Während der technischen Ausführung des Messverfahrens werden die Oberflächen der Flachglaselektrode und die des Papiers unter ständigen und wieder zu reproduzierenden Druck gesetzt. Da die Konzentration der dem Papier beigegebenen wasserlöslichen Salze niedrig ist, wird die Messung mit einer 10~ 2 mol/Liter KCl-Lösung durchgeführt, um die schnelle Instrumenteinstellung und die Reproduzierbarkeit der Messungen zu ermöglichen.