Levéltári Szemle, 19. (1969)
Levéltári Szemle, 19. (1969) 3. szám - Idegennyelvű tartalmi kivonatok / 815–824. o.
- 819 Seite Prozessverlauf und untersucht die einzelnen Gattungen der darin "befindlichen Akten auf ihre Quellenaussage. Er "betont die Notwendigkeit der Anfertigung detaillierter Verzeichnisse der in den einzelnen Komitatsarchiven verwahrten Ur"barialprozessakten, zu Eorschungszwecken. Als Methode hiezu empfiehlt er die von ihm im Archiv des Komitats Veszprém verwendete, zu deren Beleuchtung er die Verzeichnisse einiger Gemeinde-Prozessakten mitteilt. Emma IVÁNYI: Die Rolle des Palatins bei der Beeidigung der Indigenae 619 In Ungarn hatten die Landtage die sog. Indigenae inartikuliert und diese mussten vor dem Landtage ihren Eid ablegen. Der König konnte einzelnen Personen auch ausserhalb des Landtages das Indigenat verleihen, diese legten dann ihren Eid vor dem Könige, im Beisein des ungarischen Hofkanzlers und des Palatins ab. Während der Aüitswirksamkeit des Palatins Paul Esterházy /1681-1713/ war es gebräuchlich, dass die Beeidigung der Indigenae ausser dem Landtag entweder von der ungarischen Hofkanzlei, oder vom Palatin vorgenommen wurde. Im ersten Fall war der Palatin oder sein Beauftragter nicht zugegen, im zweiten Falle aber kam es vor, dass bei Eidesablegung vor dem Palatin der Hofkanzler, mehrere Mitglieder der ungarischen Hofkanzlei, einige kirchliche Würdenträger, Magnaten und Adelige erschienen. ORTSGESCHICHTSSCHREIBOTG Ferenc SCHRÄM: G-eisteskultur des Volkes von Vác 1686184-8 . . : 627 Vf. zeichnet das geistige Antlitz einer ungarischen Kleinstadt, des Bischofssitzes im Komitat Pest, Vác, seit der Befreiung von türkischer Herrschaft bis zur bürgerlichen Revolution 1848, auf Grund zeitgenössischer, in erster Linie archivalischer Quellen. Das Material wird in der Art gruppiert, die bei Etnografen tradi-