Schematismus für das k. u. k. Heer und für die k. u. k. Kriegsmarine 1914 (Wien, 1914)
Anhang
Veränderungen bei der Artillerie — Veränderungen bei der Genietruppe 1349 Diese Reorganisation hatte bei stehende Nummembewegung zur Folge: den bisherigen 13 Feldartillerieregimentern nachNr. 7 wurde Korpsartillerieregiment Nr. 1 Nr. 1 wurde Korpsartillerieregiment Nr. 8 „ 11 „ „ „ 2 . i 9 „ 6 „ 3 „ 2 „ 10 „ 5 „ „ » 4 „ 9 „ 11 „ 3 „ „ „ 5 „ 8 „ „ 12 „ 10 „ * * 6 „ 12 „ 13 , 13 „ „ w 7 Neu errichtet „ „ 14 Mit 1. Jänner 1891 wurde die Festungsartillerie, statt wie bisher in 12 Bataillone, in 6 Festungsartillerieregimenter und 3 selbständige Festungsartilleriebataillone gegliedert und eine selbständige Gebirgsbatteriedivision in Tirol aufgestellt. 1892 wurde jede der 14 Artilleriebrigaden um 1 selbständige Batteriedivision vermehrt. Mit 1. Jänner 1894 haben die Korpsartillerieregimenter Nr. 1 und 10 ihre Nummer gewechselt. Die 42 selbständigen Batteriedivisionen wurden in Divisionsartillerieregimenter mit den Nummern 1 bis 42 umgewandelt. Mit 6. April 1,908 erfolgte die Gliederung in Feld- und Gebirgsartillerie und infolge der Neubewaffnung auch die Änderung der bisherigen Benennung: Divisionsartillerieregiment in „Feldkanonenregiment“, Korpsartillerieregiment in „Feldhaubitzregiment“, dann der Tiroler und Vorarlberger Gebirgsbatteriedivision in „Gebirgsartillerieregiment Nr. 1“. Die im Verband der vormaligen Korpsartillerieregimenter Nr. 1, 2, 4, 5, 6, 7, 10 und 11 gestandenen Reitenden Batteriedivisionen wurden als selbständige Reitende Artilleriedivisionen formiert und erhielten die obigen Nummern. Außerdem gelangten neu zur Aufstellung, beziehungsweise wurden aus den bereits bestandenen Formationen gebildet: die Schweren Haubitzdivisionen Nr. 1 bis 9 und die Gebirgsartillerieregimenter Nr. 2 bis 6. Die Feldartillerie besteht wie bisher aus 14 Feldartilleriebrigaden, die Gebirgsartillerie aus 3 Gebirgsartilleriebrigaden. Mit 16. April 1908 gelangten überdies noch 5 Festungsartilleriebrigaden zur Aufstellung. Mit 1. Mai 1911 wurden die Festungsartilleriebataillone Nr. 6 und 7 aufgestellt. Mit März 1912 wurden die bisherigen Schweren Haubitzdivisionen Nr. 1 bis 9 in die Schweren Haubitzdivisionen Nr. 1 bis 14 umgewandelt. Mit 1. März 1913 wurden aus den bisherigen GAR. Nr. 1 bis 7, 10 GAR., sowie eine selbständige GKD. neu formiert. Außerdem gelangte neu zur Aufstellung FsAB. Nr. 8. Namen der Oberstinhaber und Benennungen der aufgelösten Artillerieregimenter Raketeur- und Gebirgsartillerieregiment 1817 als Feuerwerkskorps errichtet; 1851 als Raketeurkorps, 1854 als Raketeurregiment, 1863 als Raketeur-und Gebirgsartillerieregiment reorganisiert; 1854 Augustin, Vinzenz Freih. v., FZM.; 1860 Schmidt, August Ritt, v., GM.; mit Ende 1864 aufgelöst. Küstenartillerieregiment 1854 aus den Festungsartilleriebataillonen Nr. 5, 6 und 7 errichtet; 1854 Stein, Carl Freih. v., FML. — Mit 1. Mai 1868 wurden aus diesem Regiment die Fostungsartilleriebataillone Nr. 10, 11 und 12 formiert. Veränderungen bei der Genietruppe Die bis 1893 bestandenen Genieregimenter waren vorher: 1716 als Mineurkorps und Bestandteil der Artillerie errichtet; 1772 mit dem Ingenieur- und Sappeurkorps vereinigt; 1851 Zweites Genieregiment; 1855 aus diesem; das 1., 5., 6., 7., 8. und 9. Geniebataillon formiert. 1760 als Sappeurkorps errichtet; 1851 Erstes Genieregiment; 1855 aus diesem: das 2., 3., 4., 10., 11. und 12. Geniebataillon formiert.