Schematismus für das k. u. k. Heer und für die k. u. k. Kriegsmarine 1910 (Wien, 1909)

K. u. k. Heer - Kavallerie

772 14. Böhmisches Dragonerregiment Regimentsstab: Stanislau 1. Divstab: Stanislau 2. Kolomea Ersatzkader: Klattau Ergänzt sich aus dem Militärterritorialbezirk Prag (8. Korps) 1725 als Dragonerregiment errichtet, VVesterloo, Johann Philipp Marq., FM.; 1732 De Ligno Ferdinand Prinz, FM.; 1757 Daun, Benedikt Gf., FML.; 1758 Löwenstein-Wertheim, Christian Philipp Fürst v., GdK.; 1759 Saint Ignon, Joseph Gf., FML.; 17(50 Chevaux-legers-, 1765 wieder Dragonerregiment; 1779 D’Arberg, Nikolaus Gf., FML.; 1789 D'Ursel, Wilhelm Herzog, GM.; 1790 Baillet v. Latour, Maximilian Gf., FZM.; 1791 Chevaux-legers-, 1798 leichtes Dragonerregiment Nr. 11; 1802 Ghevaux-legers-Regiment Nr. 4; 1806 Vincent, Carl Freih. v., GdK. (vom Jahre 1826 an hat jedoch wegen dessen Abwesenheit im Auslande der FM. Heinrich Gf. v. Bellegarde die Regimentsinhabersrechte ausgeübt); 1851 wieder Dragoner­regiment Nr. 7, mit Beibehaltung des Standes von vier Divisionen; 1854 die vierte Division zum Kader des neu errichteten 8. Dragonerregiments bestimmt. Von 1860 bis Ende September 1867 führte das Regiment die Nummer 2; seither die Nummer 14 Unter letzterer Nummer war von 1798—1802 das im Jahre 1860 aufgelöste Dragoner­regiment Leopold II., Großherzog von Toscana Nr. 4 eingereiht (Seit dem Jahre 1757 wurde im Regiment, zum Andenken an die ausgezeichnete Tapferkeit, welche es in der Schlacht bei Kolin mit seiner damals eben neu geworbenen noch ganz jungen unbärtigen Mannschaft, trotz des, unter Hinweisung auf diesen Umstand, ausgesprochenen Zweifels des kommandierenden Generals, bewiesen hatte, vom Obersten bis zum Gemeinen kein Schnurrbart getragen. — Das Fortbestehen dieser auszeichnenden Erinnerung wurde von Seiner kaiserlich-königlichen Apostolischen Majestät Franz Joseph I. unterm 5. Oktober 1850 allergnädigst genehmigt. Anläßlich der im Jahre 1869 dem gesamten k. k. Heere gewährten Bartfreiheit wurde jedoch mit der Allerhöchsten Entschließung vom 7. Dezember 1869 die Form der vorerwähnten Auszeichnung abgeändert, und dem Regiment das Recht erteilt, seiner demselben ausnahmsweise belassenen Estandarte ein besonderes Band mit dem als Devise eingestickten Stadtnamen „Kolin“ beifügen zu dürfen; — neuerlich geruhten Seine k. und k. Apostolische Majestät Franz Joseph I., mit Allerhöchstem Handschreiben vom 26. August 1875 allergnädigst zu bewilligen, daß das Regiment von seinem früheren, ihm vom Jahre 1757 bis zum Jahre 1809 zugestandenen Privilegium, keinen Schnurrbart zu tragen, wieder Gebrauch machen dürfe Seit dem Jahre 1791 besitzt das Regiment eine große goldene Ehrenmedaille mit Ohr und Band an der Estandarte, mit dem Brustbild weiland Seiner Majestät des Kaisers Leopold II. und mit der Aufschrift: A la fldélité et valeur signalée du régiment de Latour-Dragons, reconnue par l’Empereur et Roy) 1835 Windisch-Graetz Alfred Fürst zu FM. (f in Wien den 21. März 1862) (Das Regiment hat diesen Namen auf immerwährende Zeiten zu führen) Seitdem war Inhaber: 1862—1868 Coudenhove, Carl Gf., FML. Oberst u, Regkomdt. Haas Ferdinand mvk. Da. ® $ Oberstleutnants Pomiankowski Joseph EKO- R. 3. 5 ® $ Cnobloch Friedrich Freih. v. ^ D3. ® Komdt. 1. Div. Dworák Jaroslav g D3. ® $ Komdt. 2. Div. Major Hoyos Graf v. Gutenstein Freih. zu Stüchsenstein Heinrich Gf. v. MVK. D3. ® ^H J (Dk.) Flügcladj. Sr. Majestät des Kaisers u. Königs Rittmeister Franz Mario MVK. ^ ® (ük.) Mil.-Reitlehrerinst. Mold Edl. v. Mollhoim Wenzel ^ ® ^ Ersatzkaderkomdt. Wurmbrand-Stuppach Friedrich Gf. D3. ® «3»H t (ük.) zug. Hofstaat Ihrer k.u.k. Hoheit der Frau Erzherzogin Maria Josepha

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