Schematismus für das k. u. k. Heer und für die k. u. k. Kriegsmarine 1909 (Wien, 1909)

Anhang

1401 Veränderungen bei der Kavallerie — Veränderungen bei der Artillerie Mit 1. Oktober 1873 wurde das Dragonerregiment Nr. 10 in das Husarenregiment Nr. 15, das Ulanenregiment Nr. 9 in das Dragonerregiment Nr. 10 — und das Ulanenregiment Nr. 10 in das Husarenregiment Nr. 16 umgewandelt. Mit 1. Jänner 1891 wurde ein 42. Kavallerieregiment als Dragonerregiment Nr. 15 errichtet. Veränderungen bei der Artillerie Im Jahre 1850 wurden 8 Festungsartilleriebataillone errichtet. 1851 erhielt das Feuerwerkskorps die Benennung „Raketeurkorps“ und das seit 1786 bestandene Bombardierkorps wurde aufgelöst. Bei der Reorganisierung im Jahre 1854 wurden aus den bestandenen 5 Artillerieregi_ mentem und 8 Festungsartilleriebataillonen: 12 Feldartillerieregimenter und 1 Küstenartillerie­regiment — und aus dem Raketeurkorps 1 Raketeurregiment formiert; letzteres 1863 als Raketeur- und Gebirgsartillerieregiment reorganisiert und 1864 aufgelöst. 1867 wurden abermals 9 Festungsartilleriebataillone aufgestellt; 1868 das Küstenartillerieregiment aufgelöst und aus demselben die Festungsartillerie bataillone Nr. 10, 11 und 12 formiert; 1872 das 13. Feldartillerieregiment errichtet. Mit 1. Mai 1885 wurde die Feldartillerie in 14 Artilleriebrigaden zu je 1 Korpsartillerie­regiment und 2 selbständigen schweren Batteriedivisionen organisiert. Die Artilleriebrigade und das betreffende Korpsartillerieregiment führten die Nummern des Korps, zu welchem sie gehörten; die Batteriedivisionen bei der 1. Artilleriebrigade die Nummern 1 und 2, bei der 2. die Nummern 3 und 4 u. s. w. Diese Reorganisation hatte bei den bisherigen 13 Feldartillerieregimentern nach­stehende Nummernbewegung zur Folge: Nr. 7 wurde Korpsartillerieregiment Nr. „ 11 „ 6 „ 5 „ „ 3 „ . 10 . „13 „ 1 Nr. 1 wurde Korpsartillerieregiment Nr. 8 2 „ 4 „ ff 9 3 „ 2 „ n ff 10 4 „ 9 „ „ ff 11 5 „ 8 „ ff ff 12 6 „ 12 1> * ff 13 7 Neu errichtet ff ff 14 Mit 1. Jänner 1891 wurde die Festungsartillerie, statt wie bisher in 12 Bataillone, in 6 Festungsartillerieregimenter und 3 selbständige Festungsartilleriebataillone gegliedert und eine selbständige Gebirgsbatteriedivision in Tirol aufgestellt. 1892 wurde jede der 14 Artilleriebrigaden um 1 selbständige Batteriedivision vermehrt. Mit 1. Jänner 1894 haben die Korpsartillerieregimenter Nr. 1 und 10 ihre Nummer gewechselt. Die 42 selbständigen Batteriedivisionen wurden in Divisionsartillerieregimenter mit den Nummern 1 bis 42 umgewandelt. Mit 6. April 1908 erfolgte die Gliederung in Feld- und Gebirgsartillerie und infolge der Neu­bewaffnung auch die Änderung der bisherigen Benennung: Divisionsartillerieregiment in „Feld­kanonenregiment“, Korpsartillerieregiment in „Feldhaubitzregiment“, dann der Tiroler und Vor­arlberger Gebirgsbatteriedivision in „Gebirgsartillerieregimcnt Nr. 1“. Die im Verband der vormaligen Korpsartillerieregimenter Nr. 1, 2, 4, 5, 6, 7, 10 und 11 gestandenen Reitenden Batteriedivisionen wurden als selbständige Reitende Artilleriedivisionen formiert und erhielten die obigen Nummern. Außerdem gelangten neu zur Aufstellung, beziehungsweise wurden aus den bereits bestandenen Formationen gebildet: die Schweren Haubitzdivisionen Nr. 1 bis 9 und die Gebirgs­artillerieregimenter Nr. 2 bis 6. Die Feldartillerie besteht wie bisher aus 14 Feldartilleriebrigaden, die Gebirgsartillerie aus 2 Gebirgsartilleriebrigaden. Mit 16. April 1908 gelangten überdies noch 5 Festungsartilleriebrigaden zur Aufstellung.

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