Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 7. (Budae, 1842.)
kenlwgen, Drossen , Sonnenburg, und alle ritter und Knech, die in dem Lande zu Sternberg, zu Lubuss und umb die egenante Stete gesessen sein, aller sulch Huldunghen und Gelubden, die sie uns als von der Mark zu Brandenburg wegen getan haben , ledig und loz gelassen, und liaben si an den hochgebornen Sigmunde Marggrafen zu Brandenburg unsern lieben Briider und Fursten geweiset, und weisen sie oucli an yn, seine Erben , und Mannes Geschlechte, mit crafft diz briufes, und wer getan, das der egenante unser Bruder Sigmunde abginge und sturbe, und nicht Mannes geschlcchte gewonne, so soll die egenannte Mark zu Brandenburg, mit aller seine zugehorunge an den hochgebornen Johansen Hertzogen zu Gorliz, unsern lieben.Bruder und Fursten, und seine Erben Mannsgeschicete an alles Hindernisse gefallen, und so das geschicht, so sol das Herczogium, und was er in der Mark zit Lusitz hat, mit ailer Herschafft, Steten und zugehorunghen lediclichen, und an alles Hindernisse wider an uns unser Erben und Nachkomen Kunig zu Belieim gefallen. Wer aber getan, das die egenannte unser Bruder beide sturben, do Got vor sey, und Erben Mannesgeschlecte hinder yn nicht enliessen, so sol die egeuannte Mark zu Brandenburg mit allen Herscheften, Steten, Landen, Luten und Zugehorunghen lediclichen und an alles Hinderniss wider an uns als einen Kunig zu Beheim unser Erben und Nachkommen Kunige und die Cronen zu Beheim geuallen. Mit urkunt diz briefez versigelt mit vnserm Kuniglichen Maiestat Insigel, der geben ist zu Prage nach Crists geburt deyzehn hundert Jar dornach in dem acht und siebenzigsten Jare, an dem nechsten fritage nach dem heiligen