Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi IX. Vol. 6. (Budae, 1838.)
bei den Barbaren (Hu j selbst erkundigt; wenn ein Zweifei obwaltete.— Es sind in ganzen 44 Konigreiche^ von jedeni diesen Reiche habe ich eine speciale Karte beigefugt. Yon Si King, einem Berge in dem heutigen distrikt Lan tscheou derProuinz Kan su nach Westen zu , und vom Nordmeere nach Siiden mogen diese Lander 2(>,U00 Li einriehmen. DieseLnnder werdeo allenthalben von herumziehenden Handelsleuten durchzogen — Von Tun Hoang oder Scha tscheou, der Sandstadt vom Eingange der Wiiste Gobi bis zuin westlichen, oder Caspischen Meere giebt es drei Strassen 4-etc. Neumann 1. c. p, 191—3. Tun Hoang ist der alteste IName der Stadt, nnd des Distriktes Scha tscheou , ein Landstrik , der noch am Anfang der Han Dynastie deti Huntten gehdrte." Idem p. 19—3. ,,Der Ehrgeitzige Herrscher der Dynastie Sui horte diesen Bericht seines Generals mitgrosser Freude. — Und Pei Kiu brachte es auch wirklich dahin , dass viele Staaten des Mittel-Asife ns, wie der Konig der Ujguren, und 27 andeie Konige den Herrscher derDynastie Sui zuin Scheine fiir ihren oberst Lehnherrn anerkannten.— Aber der grossen Dynastie Tang, die auf die Sui folgte, blieb es iiberlassen , die Herrschaft Chinas auf Langere Zeit so weit nach Westen bis gegen Samarkand hin zu erweitern." Idem p. 198. De Tataris. Die Chinesen gebrauchen den Namen Ta ta, spater Ta ta or , iider Tatar, ganz in der selben Ausdehnung wie wir in Europa ; Sie bezeichnen namlich damit ebenfalls die drei grossen, durch Sprache verschiedenen Volker , Tun^usen, Mongolen, und Tiirken. Die genausten Schriftstelier des Mittelreiches verstehen aber unter Tataren ausschliessend Mongolen. Die Chinesen kennen den Xamen Tata oder Tataren erst im neunten, oder gegen den Anfang des zehnten Jahrhunderts unsererZeitrechnung: ,,Die Tataren, sagt der beriihmte Philosoph und Geschichtschreiber Xyeou yang Sieu (lebte von 1007—1062) sind ein besonderer Zweig der Moko. Sie wohnen Psiordostlich von den Kitan. Als sie in der Folgezeit von diesen angegriffen wurden, trennten sie sich. Ein Theil von Ihnen wendete Sich zu den Ki tan, ein anderer nach Po-Tai, und ein dritter liess sich im Yu schan, oder dem Yu Gebirge nieder, dieser Theil nannte sich Tatur. Sie wurden zu erst unter diese.ii