Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi XI. (Budae, 1844.)

vollgend ein Mess , dye Wir aber haben lazzen sin­gen von dem heiligen Geist, seiri Wir ali vnd Vnser yeglicher vor den Altar gegangen, und haben vnser yedem Forme und Mass, alls die heiligen Kcheyser­Jeichen Gesecz innhalten, getan und geswaren. Vnd darnaeh auf den Dienstag mit Namen nach dem Sun­tag, als man in der heiligen Kchirikchen in der Yas­ten phlegt oculi zu singen, haben wir ein gesunge­neMess aber von vnser lieben frawen tun singen und seine nach der getanen Mess in dem Namen der hei­ligen Drivaltikchait ordentleich nach allen Innhallt der dcr heiligen kchayserlichen Gesecz zu der Kchiir und Wal eines Romischen Kchiinigs gegangen. Da dann Vnser allerund igleichs tesunder nennung Red, und Stym von vns Dietreichen Erczbischoven zu Mencz, von Yns andern obgenannten, alls sich daz Gepiirdt, verhort warden sind , hat sicli erfunden , das Wir von dem Ewigen Got nach notdarft der hei­ligen Kchristenhait, und des heiligen Romischen Reichs andechtleich gestymmet begert haben, mit Namen, und haben daz mal durch Fiirsehung und Ingiessung des heiligen Geyst Ewr Kchunigleich Gnad zu eynen Haubt, Schuczer, und Vogt der ganzzen Christenhait, und zu eynem Romischen Kchiinig, ob Got wil, zuekchiinftigen Kchayser, eynmittikch leich an alls Widersprechen erbellt, und erkchorn ; Vnd glaiiben , es schull durch Ewr Kchiinigleich Ma­yestat weyshait, hilfft. vnd verstentniizz dye heilig Romisch Kirichen, die gancz Kchristenbeit, und das heilig Reich also versorgt, geert, und gefiirdert werden , das es Got ein Lob , Ewren Gnaden erlich, und der Gemain Kchristenheit ergeczleich und niicz­lich gesein miig. Solich unser einmiitige Kchiir und Wal an J£wr Kchunigleiche Genad gelegt, verchun-

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