Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi X. Vol. 3. (Budae, 1838.)

li (;) mox exclamalionis (!) signum referebat» „Uberhaupt ist im allgemeinen zu bemerken, dass es nur wenige Urkunden giebt, in welclien eine durchaus gleiche und einfache Schrift herrscht; sondern fast in jeder eine gemischte Schreibart angetroffen wird. Man hat sogar Beispiele , dass Urkunden, welche in demselben Jahre geschrie­ben sind, von so verschiedener Schreibart sind , dass sie Jahrhunderte von einander entfernt zu seyn scheinen ; es ist ja bekannt, dass so viel da­bey auf die Hand, Feder, Masse, worauf geschrie­ben wird, selbst auf des Schreibers Hand, Feder und Laune ankommt; dass uns alle diese Umstiin­de bey Beurtheilung einerUrkunde nacli der Schreib­art sehr vorsichtig inachen miissen." Cf. Mabillon de re dipl. tab. III. IV. V. Baring, Clavis Dipl. tab. Aphab. II. Gatterer Abriss der Dipl. tab. XI. N. Lehrgebaude der Dipl. Th. V. Bd. II. Hauptst. IV. Wallher Lexicon diplomalicum p. 455-4. Gru­ber, Lehrsystem, Th. I. Ab. I. Hauptst. IV. pag. 107—125. Uber die lnterpunctionen. Spangenberg 1. c. II. llaupst. I—IV. 20. Tertiam diplomalum proprietatem ex­ternarn formatum constituit: quod dypticis suc­cesserat, v o 1 u m e n est; quod iam longius quam latius , iam e conuerso est, diuersac, ad formam vsque foliorum, magnitudinis ; saeculo XIV. XV. accesserunt formata libellorum : „ Wir finden auf einer Seite Urkunden in Form grosser Bollen, so wie auf der andern Seite viele, welche nicht gros­ser sind, alsunsere gewohnlichen Spielkarten. Gu­denus (Lehrsystem Th. I. 11. p. 57.) behauptet, dass man bis in das eilfte Jahrhundert den Inhalt der Urkunde der Breite nach, auf das Peigament geschrieben habe, und dass dieses in dem ganzen 2

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