Szakcikk gyűjtemény

Adalbert Block: Beiträge zur Geschichte der Litteratur der Augenheilkunde im Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung der Augenheilkunde des Alkoatim

Ueber das Verbrennen von Schlangenköpfen. Schlangenköpfe werden zur Herstellung von Pflastern folgendermassen verbrannt. Man schlägt den Schlangen die Köpfe ab, legt sie in ein gläsernes Gefäss ungesalzen, deckt sie zu und verklebt den Deckel mit dem Gefäss ringsherum durch eine feste Salbe. Dann stellt man sie solange a ml« Feuer, bis sie verkohlen, und tliut eine genügende M Flüssigkeit dazu, dass man sie fein verreiben kann. Ueber dat Aufbewahren von Gallenblasen. Gallenblasen bewahrt man folgendermassen auf. N,hilft von denselben eine beliebige Anzahl, binde gut ihre 0'ihiiuhgen mit einem Leinenfaden zu, lege sie mit wenig Honig in tin gläsernes Gefäss und binde die Fäden aussen am Gefäss so an, dass die Oeffnungen der Blase nach oben stehen, detke das Gefäss zu, dass nichts von aussen hineinfallen kann und la.ssc sie stehen, bis du sie gebrauchst. Das Geheimnis des Galen beim Mischen und Verbrennen von Heilmittetn. Das Geheimniss des Galen besteht beim Verreiben und Vermischen von Heilmitteln vor allem, wie man sagt, darin, dass entsprechender Weise Galmei und die mineralischen Arzneien vor den übrigen zusammen verrieben werden, dann das Bleiweiss und später Opium zugesetzt werde; darauf Tragant und arabischer Gummi. Hierüber wird zuletzt Stärke­mehl geschüttet, damit es im Mörser scharf wird und dem Pflaster Schärfe und Hitze zuführt.

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