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Fritz Raab: Leonardo da Vinci als Naturforscher

28 Laus der Flüsse dahingetragen und ist nichts anderes als zer­trümmertes Gestein, das seine Ecken verlor durch die lange Um­wälzung, die mannigfachen Stöße und Stürze im Strom des Wassers, das es an diesen Platz führte. Wie aber kann man glauben, daß durch der Sterne Einfluß die große Anzahl der verschiedenen Blätter im Gestein der Berge fixirt und abge­drückt worden sei und- die Algen, Meereskräuter, die gemengt mit Krebsen und Schalthieren des Meeres zu einer Masse ver­steinert sind? Das Meer verändert die Gestalt der Erde, und die Muscheln, die in dem Schlamm des Meeres lebten, bezeugen uns die Ver­änderung, welche die Erde erlitten. Die großen Flüsse führen immer Erde mit sich, welche sie aus ihrem Bett durch Reibung loslösen. Diese Corrosion läßt uns viele Muschelbänke, eingehüllt in diverse Bettungen entdecken. Die Muscheln lebten früher an demselben Ort, als das Meer sie deckte. Im Laufe der Zeit aber wurden diese Bänke von Schlamm in verschiedener Höhe bedeckt, und die Muscheln von dem herbei­gespülten Schlamm allmählich, in dem Maße, als das Wasser wich, eingeschlossen. Heute sind die Gründe selbst bis zur Höhe von Hügeln und Bergen angewachsen. Die Flüsse nagen an ihnen und decken die Muschelbänke auf." Wie Cuvier läßt Leonardo die Thäler durch die ablausen­den Flutheu einfurchen: „wenn ein Fluß Schlammhaufen oder Sandbänke bildet und sie dann verläßt, so zeigt uns das Wasser, welches sich dieser Massen entledigt, die Art und Weise, wie die Berge und Thäler allmählig von dem Terrain, welches aus dem Grunde des Meeres emporstieg, sich geformt haben können; obgleich das Land im Emporsteigen beinahe voll und vereinigt war." Die glänzenden Entdeckungen der Spanier und Portu­giesen fallen in die Blüthezeit seiner wissenschaftlichen Thätig- keit. Bei dem allgemeinen Antheil mit dem die alte Welt, (506)

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