Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

aber sicher sei, daß dies die Kriegspartei stärken würde und Wasser auf die englischen Mühlen sei. 992 683. 2. 4. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­Ankara ster Fortsetzung des Dokuments Nr. 682: Der Gesandte meint, daß die Türkei dann in den Krieg eintreten würde, wenn man ihr Gebiet angreifen oder von deutscher Seite mit unerfüllbaren Forderungen ihr gegenüber auftreten würde, bzw. wenn die deutsche Aktion auf dem Balkan infolge einer groß­angelegten englischen Landung, oder wenn sich die Sowjetunion gegen Deutschland wenden sollte, einen Mißerfolg erleiden sollte. 993 684. 2. 4. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­Belgrad ster Der stellvertretende Außenminister von Jugoslawien erwähnte wiederum die Möglichkeit der italienischen Vermittlung, obwohl man kaum an des­sen Erfolg glaube; von den Italienern haben sie noch keine Antwort erhal­ten; der jugoslawische Gesandte in Berlin ist auf seinen Posten zurückge­kehrt. 993 685. 3. 4. 1941 Brief des Reichsverwesers Miklós Horthy an Mussolini Budapest Horthy informiert Mussolini darüber, daß die Ursache für Telekis Selbst­mord ein Gewissenskonflikt wegen der jugoslawischen Lage gewesen ist. 994 Beilage Brief von Miklós Horthy an Hitler 3. 4. 1941 Horthy informiert Hitler über die Umstände des Selbstmordes von Minis­Budapest terspräsident Pál Teleki und bittet ihn, daß das deutsche Oberkommando im Hinblick auf die ernste Lage die Aufgaben der ungarischen Truppen so festsetzen solle, daß diese mit den moralischen Verpflichtungen Ungarns zu vereinbaren seien. 996 686. 3.4. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Washington an den Außenmi­Washington nister Einen ungarischen Angriff gegen Jugoslawien wird man in Washington als offene Feindseligkeit gegen die demokratischen Mächte bewerten. 997 687. 3. 4. 1941 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an Belgrad den Außenminister Mit Bezug auf das Dokument Nr. 684 teilt der Gesandte mit, daß nach ei­ner Verlautbarung des italienischen Gesandten Italien nur dann zur Ver­mittlung zwischen Jugoslawien und den Achsenmächten bereit ist, wenn Ju­goslawien von vornherein mitteilt, was für Absichten es habe. 997 688. 3. 4. 1941 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin In Frankfurt am Main hat man ein Institut eröffnet, das sich mit der Erfor­schung der Judenfrage beschäftigt; Rosenberg erlaubte nicht, daß das zur Eröffnung angefertigte ungarische Referat vorgetragen werde, weil das Re­ferat von dem Standpunkt ausging, daß man die Judenfrage in Ungarn in­folge der Sondersituation nur anders lösen könne als in Deutschland; die Rumänen brachten eine ungarnfeindliche Propaganda zum Ausdruck; nach Meinung des Gesandten ist nach Eröffnung des Frankfurter Instituts zu erwarten, daß die Deutschen eine einheitliche Regelung der Judenfrage fordern werden. 998 3. 4. 1941 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest London Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 681 bittet der Außenminister um Antwort darauf, ob der Gesandte darin seine persönliche Meinung oder den offiziellen englischen Standpunkt mitgeteilt habe. 1000 689. 1386

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