Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

werden ; Papen hat das zugesagt, aber aus Berlin ist noch keine zustimmen­de Antwort gekommen. 929 621. 12. 3. 1941 Schreiben des Außenministers an den ungarischen Gesandten in London Budapest Im Zusammenhang mit den Dokumenten Nr. 559 und 595 begründe er den Durchlaß deutscher Truppen nach Rumänien damit, daß dies auf Rumäniens Bitte hin zur Stärkung der innenpolitischen Situation gesche­hen sei; Rumänien ist kein kriegsführender Staat, und so sei der englische Standpunkt auch nicht berechtigt, daß Ungarn Englands Gegner geworden sei. 930 622. 13. 3. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­Belgrad ster Nach den Informationen des Gesandten ist die jugoslawisch-deutsche Vereinbarung in Vorbereitung; er hält es für nicht wahrscheinlich, daß man von deutscher Seite auf den Anspruch eines Truppendurchlasses verzichtet; in Belgrad herrscht eine aufgeregte Atmosphäre und es ist eine Stimmung für einen bewaffneten Widerstand zu spüren. 934 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Hassel, ehemals deutscher Botschafter in Belgrad und Rom, jetzt Präsidiumsmitglied des Mitteleuropäischen Wirtschaftstages, reist in sol­cher Eigenschaft als Privatperson nach Jugoslawien, Rumänien und Bulga­rien. um das Verkehrsnetz und wirtschaftliche Möglichkeiten zu studieren; er bittet darum, von Horthy empfangen zu werden. 934 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Gesandte hat Weizsäcker eine Aufzeichnung wegen der ungarnfeind­lichen Äußerungen der deutschen Presse in Rumänien und der Slowakei überreicht; der Gesandte erinnert an die Äußerung des Pressechefs Schmidt, daß solche Probleme durch den Abschluß eines Presseabkom­mens eliminiert werden könnten. 935 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Mit Bezug auf das Dokument Nr. 624 teilt der Gesandte mit, daß auch Weizsäcker gegen die ungarische Presse Protest eingelegt hat, u. zw. konkret gegen „Magyarság" ; man ist zu einem gegenseitigen Informationsaustausch übereingekommen. 938 Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Nach Informationen des Gesandten hat man die Sowjetunion über die Be­setzung Bulgariens durch die Deutschen erst einige Stunden vor der Aktion informiert; die TASS-Erklärung war eine Warnung an die Deutschen, mit der man zugleich darauf hinweisen wollte, daß die Besetzung ohne das Ein­verständnis der Sowjetunion geschehen sei; das gegenseitige Mißtrauen verstärkt sich. 940 627. 14. 3. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­Belgrad ster Aufgrund seines Gespräches mit dem stellvertretenden Außenminister hat der Gesandte den Eindruck gewonnen, daß Jugoslawien unter allen Um­ständen den Beitritt zum Dreimächtepakt umgehen will; die Verständigung wird dadurch erschwert, daß Italien bemüht ist, Berlin zu möglichst gerin­gen Zugeständnissen zu bewegen. 941 628. 16. 3. 1941 Aufzeichnung des Außenministers an den deutschen Gesandten in Budapest Budapest Bárdossy bittet die deutsche Regierung nachdrücklich darum, Jugoslawien nicht die territoriale Integrität zu garantieren, weil dies ungarische Gebiets­ansprüche unmöglich machen würde und dann ungünstig auf die Entwick­623. 13. 3. 1941 Berlin 624. 13. 3. 1941 Berlin 625. 13. 3. 1941 Berlin 626. 13. 3. 1941 Moskau 1378

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