Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet
Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)
496. 27. 11. 1940 Moskau 497. 27. 11. 1940 Belgrad 498. 27. 11. 1940 Budapest 499. 28. 11. 1940 Berlin 500. 28. 11. 1940 Berlin 501. 28. 11. 1940 Rom 502. 29. 11. 1940 München 503. 29. 11. 1940 Ankara ren bedingt: die Ermutigung der Sowjetunion und die griechischen Erfolge; der Beitritt Rumäniens und der Slowakei zum Dreimächtepakt hat kein Aufsehen erregt, und Ungarns Beitritt erklärt man mit der geographischen Lage und dem ungerechten Friedensvertrag. 748 Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Bei Molotows Besuch in Berlin ist keinerlei Übereinkommen zwischen den beiden Seiten zustande gekommen ; die deutsch-sowjetischen Beziehungen sind unverändert: die sowjetische Außenpolitik hat ihre Selbständigkeit bewahrt. 749 Brief des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Als Ergänzung zum Dokument Nr. 492 berichtet der Gesandte, daß er auf die mündliche Anweisung von Csáky hin dem jugoslawischen Außenminister engere Konsultationen über beide Seiten interessierende Fragen vorgeschlagen habe; er brachte die Möglichkeit zur Sprache, daß Csáky Belgrad einen Besuch abstatten würde und man dabei gleichzeitig einen ungarischjugoslawischen Freundschaftsvertrag abschließen könnte, verheimlichte aber nicht, daß dieser Schritt auf die Initiative der Deutschen hin erfolge; von jugoslawischer Seite wurde der Vorschlag angenommen. 750 Exposé des Außenministers Graf István Csáky vor dem außenpolitischen Ausschuß des Oberhauses zu Ungarns Beitritt zum Dreimächtepakt Als Ergebnis der diplomatischen Bestrebungen der ungarischen Regierung sei Ungarn als erstem Land der Beitritt zum Dreimächtepakt gelungen und somit auch Ungarns Teilnahme an Europas Neuordnung sichergestellt; er kündigt an, daß man die Beziehungen zu Jugoslawien enger gestalten möchte. 752 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Eine gut informierte Persönlichkeit des Auswärtigen Amtes hat vor einem Mitglied der Gesandtschaft geäußert, daß offizielle deutsche Kreise verstimmt sind, weil man in Budapest gegenüber den Mitarbeitern der polnischen Gesandschaft Zuvorkommenheit an den Tag legt; der Gesandte macht darauf aufmerksam, daß die ungarisch-polnischen Beziehungen auch schon vor dem Kriege zu vielen Mißverständnissen Anlaß gegeben haben. 758 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Mit dem Botschafter Ritter hat der Gesandte die strittigen Fragen im Zusammenhang mit dem Transit der deutschen Öllieferungen aus Rumänien geklärt; Ritter hat den Ungarn den Vorwurf gemacht, daß sie in der Vergangenheit das mit Deutschland im Kriegszustand stehende England und Frankreich mit gewissen Lieferungen unterstützt haben; nach Sztójay ist Ritter nicht in jeder Hinsicht als aufrechter Freund von Ungarn anzusehen. 759 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Mussolini drückte seine Zufriedenheit darüber aus, daß sich Ungarn dem Dreimächtepakt angeschlossen habe; nach seiner Meinung ist Antonescu nicht in der Lage, die politische Situation zu beherrschen. 761 Bericht des Generalkonsuls in München an den Außenminister In München hat man Ungarns Beitritt zum Dreimächtepakt mit wohlwollenden Kommentaren aufgenommen, aber die zugunsten Rumäniens zum Ausdruck gebrachte Propaganda übersteige dies bei weitem. 762 Bericht des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenminister Im Anschluß an die Dokumente Nr. 489, 493 und 494 leitet der Gesandte Papens Äußerungen zu seiner Verhandlung mit dem türkischen Außenmi1361