Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

423. 15. 10. 1940 Rom 424. 17. 10. 1940 Belgrad 425. 17. 10. 1940 Berlin 426. 19. 10. 1940 Zagreb 427. 19. 10. 1940 Ankara 428. 19. 10. 1940 Ankara 429. 20. 10. 1940 Budapest 430. 21. 10. 1940 Budapest Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciano ermahnte die Ungarn, sich jeder gewalttätigen Handlung in Rumäni­en zu enthalten, dessen Territorium die Achsenmächte garantieren. 667 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Der stellvertretende jugoslawische Außenminister erkundigte sich, aus wel­chem Grunde in der italienischen und deutschen Presse regelmäßig gegen Jugoslawien gerichtete Artikel erscheinen, sie hätten eine demoralisierende Wirkung, die Regierung ist wegen ihrer Zerrissenheit handlungsunfähig, und es ist nicht klar, welche Außenpolitik sie verfolgen wird. 669 Bericht des ungarischen Militärattaches in Berlin an den Generalstabschef Ungarns Beitritt zum Dreimächtepakt bringt eine gemeinsame Angriffso­peration gegen Jugoslawien in den Bereich der Wahrscheinlichkeit; der er­wartete Beitritt der Sowjetunion zum Pakt ist ausgeblieben, Truppenver­stärkungen sind an der sowjetischen Grenze festzustellen; Homlok schreibt über die Möglichkeit eines Präventivkrieges gegen die Sowjetunion und schlägt eine Verstärkung zum Schutz der Karpaten vor. 671 Brief des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Leiter der politischen Abtei­lung im Außenministerium Auf höhere Anweisung ermahnen die deutschen Konsuln in Kroatien und Dalmatien die jugoslawischen Behörden, einen Konflikt mit Italien zu ver­meiden. Daraus schließt der Konsul, daß die Deutschen noch keine Aktion gegen Jugoslawien planen, mit der Vorbereitung aber beschäftigt sind; er bittet um Informationen darüber, ob auf dem Brenner Treffen sowie vorher auf den Treffen in Rom und Berlin die kroatische Frage zur Sprache ge­bracht worden sei? Nach seinem Eindruck wird dies erst nach dem Kriege geregelt werden, es sei denn, die Umstände machten dies notwendig. 673 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Der türkische Außenminister hält weder einen direkt gegen die Türkei ge­richteten deutschen Angriffsplan noch eine gegen Griechenland gerichtete italienische Aggression für wahrscheinlich; wenn es aber dazu kommen sollte, werden sie in beiden Fällen zu den Waffen greifen; nach dem Ge­sandten sind für den Fall eines Angriffs gegen Griechenland die Verhand­lungen noch im Gange, und auch der türkische Standpunkt ist noch nicht als endgültig anzusehen. 674 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Auf die Anfrage des Gesandten erklärte der türkische Außenminister, daß korrekten türkisch-deütschen Beziehungen nichts im Wege stünde, sofern Deutschland von der Türkei nicht etwas verlange, was ihre Unabhängigkeit und ihre Lebensinteressen gefährden oder im Gegensatz zu den eingegange­nen Verpflichtungen stehen würde. 675 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Wie der Außenminister aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, entfaltet Ma­noilescu während seines Aufenthaltes in Rom eine großangelegte und erfolg­reiche Propaganda gegen Ungarn, hauptsächlich, um die Errichtung einer ständigen deutsch-italienischen Kontrollkommission und die Autonomie der Rumänen in Ungarn zu erreichen; er weist den Gesandten an. der ru­mänischen Propaganda entgegenzuwirken. 676 Tagesbericht über das Gespräch zwischen dem rumänischen Gesandten in Bu­dapest, Crucescu, und dem stellvertretenden Außenminister Vörnle 1351

Next

/
Oldalképek
Tartalom