Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

312. 23. 8. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers cm den Leiter der ungarischen Delega­Budapest tion bei den Verhandlungen in Tiirnu Severin Der Außenminister gibt Hory die Anweisung, folgendes klar zur Sprache zu bringen: die ungarische Regierung wisse sehr wohl, daß Rumänien deshalb die Verhandlungen sabotiere, damit es nach einer Einigung mit Bulgarien weitere Divisionen nach Siebenbürgen schicken könne. Rumänien bereite damit militärisch und moralisch eine Lösung mit Waffengewalt vor. 507 313. 23. 8. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Bel­Budapest grad Anweisung für den Gesandten: weil die ungarisch-rumänischen Verhand­lungen wahrscheinlich abgebrochen werden und die Möglichkeit eines mili­tärischen Konflikts besteht, solle er in Erfahrung bringen, ob die ungari­sche Regierung mit Jugoslawiens wohlwollender Neutralität rechnen kön­ne. 508 314. 23. 8. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Moskau Der Außenminister weist den Gesandten an, er solle Molotow so schnell wie möglich mitteilen, daß die Siebenbürger Frage wahrscheinlich mit Waffen­gewalt gelöst wird, und anfragen, ob die ungarische Regierung mit einer freundschaftlichen Haltung der Sowjetunion sowie mit einer Unterstützung der ungarischen Forderungen in der sowjetischen Presse rechnen könne: die ungarische Regierung würde es für durchaus günstig ansehen, wenn die Sowjetunion bereit wäre, Ungarn Bomber und Jagdflugzeuge zu verkaufen. 508 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Zusammenfassender Bericht über die deutschen Vorstellungen von der Ver­änderung der Grenzen in Europa nach dem Krieg. 509 Protokoll der Schlußsitzung der Verhandlungen in Türmt Severin 510 Chiffretelegramm des Leiters der ungarischen Delegation bei den Verhand­lungen in Turnu Severin an den Außenminister Der Leiter der rumänischen Delegation hat nach dem Stocken der Ver­handlungen im Namen seiner Regierung eine Erklärung abgegeben, nach der die rumänische Regierung aufgrund des Prinzips eines Bevöl­kerungsaustausches - das sämtliche Ungarn in Siebenbürgen, mit Ausnahme der Szekler, berücksichtigt — bereit ist, einen Grenzänderungs­vorschlag zu machen; der Grenzänderungsvorschlag wird jedoch von der tatsächlichen Umsiedlung der Ungarn aus Siebenbürgen abhängig ge­macht; die Lösung des Problems der Szekler sehe man entweder in einer weit­gehenden Autonomie oder aber in der Einbeziehung der Szekler in die Um­siedlungsaktion ; Hory schlägt vor. die eventuellen weiteren Verhandlungen auf der Grundlage der Gegenseitigkeit auf ungarischem Gebiet fortzuset­zen. 518 318. 25.8. 1940 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenmini­Moskau ster Bei der Durchführung der Anweisungen des Schriftstücks Nr. 314 äußerte Molotow, daß die sowjetische Regierung die ungarischen Forderungen für begründet halte und gegenüber Ungarn auch eine günstige Haltung ein­nehmen werde, obwohl er über die praktischen Konsequenzen der sowjeti­schen Haltung noch keine Erklärung abgeben kann; er halte es für nicht angebracht, daß die sowjetische Presse im gegenwärtigen Augenblick ihren Standpunkt in dem ungarisch-rumänischen Streit zu Papier bringe; was die 315. 23. 8. 1940 Berlin 316. 24. 8. 1940 Turnu Severin 317. 24. 8. 1940 Turnu Severin 1334

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