Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

291. 16. 8. 1940 Turnu Severin 292. 16. 8. 1940 Rom 293. 16. 8. 1940 Zagreb 294. 17. 8. 1940 Budapest 295. 17. 8. 1940 Bukarest 296. 17.8.1940 Berlin 297. 17. 8. 1940 Bukarest 298. 17. 8. 1940 London Protokoll der ersten Sitzung der Verhandlungen in Turnu Severin 469 Berieht des ungarischen Militärattaches in Rom an den Generalstabschef Der Militârattaché teilte dem italienischen Generalstabschef — der im Zu­sammenhang mit Kriegshandlungen gegen Jugoslawien eine italienisch-un­garische militärische Kooperation für wünschenswert hält mit, daß die ungarische politische und militärische Leitung zu einer Zusammenarbeit bereit seien; Außenminister Ciano habe er über die durch die ungarisch­rumänischen Verhandlungen entstandene Lage informiert und im Namen von Ministerpräsident Teleki sowie Außenminister Csáky geäußert, daß die ungarische Regierung gerne an einer bewaffneten Aktion gegen Jugoslawi­en teilnehmen würde, doch wäre eine Vorbedingung, daß die Siebenbürger Frage in einem für Ungarn günstigen Sinne gelöst würde. 472 Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Nach vertraulichen deutschen Informationen erhebt Deutschland zur völli­gen Eliminierung des russischen Einflusses auf dem Balkan unbedingt An­sprücheauf Kroatien und den Küstenstreifen; bis zur Beendigung des engli­schen Feldzuges wollen sie die kroatische Frage nicht aufwerfen, aber es liegt schon jetzt in ihrem Interesse, die Aufteilung Jugoslawiens vorzuberei­ten; nach deutschen Überlegungen sollte Kroatien, ergänzt durch Slowe­nien, ein deutsch-italienisches Kondominium bilden, dessen oberste militä­rische Leitung in deutscher Hand läge. 475 Schreiben des Generalstabschefs an den Außenminister Nach den vom Leiter des deutschen Nachrichtendienstes erhaltenen In­formationen des Militârattachés in Sofia beginnt sich in bulgarischen und deutschen einflußreichen Kreisen die Überzeugung herauszubilden, daß man die ungarisch-rumänischen und bulgarisch-rumänischen Gebiets­fragen auf dem Wege von Verhandlungen nicht zufriedenstellend lösen könne und daß nur eine Lösung mit Waffengewalt eine entsprechende Lö­sung gewährleisten könne. 477 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenmini­ster Nach dem deutschen Gesandten in Bukarest — der darüber überrascht war, daß auch Kronstadt (ung. Brassó, heute Braçov) zu den ungarischen Forderungen gehöre - könne man die ungarischen Forderungen ohne Blutvergießen nicht durchsetzen ; als eigene Meinung warf er wieder den Ge­danken eines Bevölkerungsaustausches zusammen mit weitgehender Au­tonomie für die Szekler auf. 478 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach Lammers wird der rumänische König aufgrund von Hitlers Brief in absehbarer Zeit zu einer Einigung mit Ungarn gezwungen sein. 478 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Leiter der ungarischen Delegation bei den Verhandlungen in Turnu Severin Nach vertraulichen Informationen schlägt Valeriu Hop seiner Regierung vor, mit der ungarischen Delegation zunächst die prinzipiellen und juristi­schen Fragen des Bevölkerungsaustausches zu klären und erst danach zur Erörterung der zur Durchführung des Bevölkerungsaustausches notwendi­gen territorialen Zugeständnisse überzugehen. 479 Chiffrebericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Zusammenfassender Bericht über Englands militärische, außen- und innen­1331

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