Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

260. 2. 8. 1940 Budapest 261. 2. 8. 1940 Preßburg 262. 3. 8. 1940 Bukarest 263. 3. 8. 1940 Berlin 264. 3. 8. 1940 Bukarest 265. 3. 8. 1940 Budapest 266. 3. 8. 1940 Bukarest Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Sofia Der Außenminister bittet den bulgarischen Außenminister, die Verhand­lungen mit Rumänien auf keinen Fall zu beenden, solange nicht das Schick­sal der rumänisch-ungarischen Verhandlungen entschieden sei; die bulgari­sche Regierungsolle nicht zu früh solche militärischen Maßnahmen ergrei­fen. an denen Rumänien die Absicht zur Demobilisierung ablesen könnte; eine dauerhafte Lösung der Gebietsprobleme könne man nur dann erhof­fen. wenn sich die beiden Länder auch mit militärischem Nachdruck gegen­über Rumänien unterstützen. 404 Bericht des imgarischen Gesandten in Preßburg (ung. Pozsony, heute Brati­slava) an den Außenminister Bericht über Informationen und Presseartikel im Zusammenhang mit den deutsch-slowakischen Verhandlungen am 29. Juli; Tuka ließ in seinem Ge­spräch mit dem Gesandten durchblicken, daß man von deutscher Seite eine gewisse Bereitschaft zeige, den slowakischen Gebietsansprüchen gegenüber Ungarn Genüge zu tun und Ungarn dafür in Siebenbürgen zu entschädi­gen: er legt Karmasins wirtschaftliche und politische Forderungen für die deutsche Volksgruppe in der Slowakei dar. 405 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenmini­ster Informationen über die Vorstellungen der rumänischen Regierung zur Lö­sung der Gebietsprobleme durch Bevölkerungsaustausch und neue Grenz­festlegungen. 408 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Weizsäcker teilte im Namen von Ribbentrop mit, daß die Forderung der ungarischen Regierung zur Übergabe einer Grenzstadt den schlimmsten Eindruck hervorrufen und die Einleitung rumänisch-ungarischer Verhand­lungen gefährden würde; Sztójay rät, daß die ungarische Regierung bis zum Beginn der Verhandlungen nur bedeutendere Feststellungen über Rumänien in Berlin mitteilen solle. 409 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenmini­ster Im Zusammenhang mit den Dokumenten Nr. 242 und 255 teilte der italie­nische Gesandte in Bukarest mit, daß sich Manoilescu ihm gegenüber über die verletzende Aufzeichnung der ungarischen Regierung beklagt habe, die die rumänische Regierung in der Vorbereitung direkter Verhandlungen ge­stört habe. 410 Brief des Ministerpräsidenten Graf Pál Teleki an Benito Mussolini Teleki legt Mussolini die Forderungen der ungarischen Regierung in Sie­benbürgen dar und nennt dafür die ethnographischen, geschichtlichen und geopolitischen Gründe. 411 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Ein zusammenfassender Bericht über die politischen Bemühungen der ru­mänischen Regierung, deren Hauptziel nach Meinung des Gesandten au­genblicklich Zeitgewinn gegenüber der Erfüllung der ungarischen Revi­sionsforderungen ist, weil man auf eine Änderung der internationalen Lage hoffe; sofern es nicht gelingen sollte, die Lösung der siebenbürgischen Fra­ge hinauszuschieben, möchte die rumänische Regierung ein Schiedsgericht der Achsenmächte erzwingen, weil sie damit den freiwilligen Verzicht ver­meiden könnte und somit auch in Zukunft freie Hand behalten würde. 413 1326

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