Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

geschlossenen Wirtschaftsverhandlungen keine Bitte an die deutsche Regie­rung gerichtet habe, dringend Kriegsmaterial zu liefern. 353 220. 25. 7. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin In der Siebenbürgen-Frage ist von offizieller deutscher Seite außer be­schwichtigenden und auf die Münchener Besprechungen hinweisenden Äußerungen im allgemeinen eine Zurückhaltung in Berlin zu spüren; nach dem Eindruck des Gesandten müsse man damit rechnen, daß die Frage der Revision von Siebenbürgen noch längere Zeit in Anspruch nehmen wird und man keine allzu optimistischen Hoffnungen hegen darf; auch weiterhin sollte man sich die Möglichkeit offenhalten, zu gegebener Zeit eine beson­dere Propagandagruppe zur Orientierung der deutschen offiziellen Organe und der Öffentlichkeit aufzustellen. 355 221. 25. 7. 1940 Bericht des ungarischen Militärattaches in Berlin an die 2. Abteilung des Berlin Generalslabs Zusammenfassender Bericht über Nachrichten und Ansichten im Zusam­menhang mit der Siebenbürger Revision; außenpolitisch, militärisch und wirtschaftlich liegt es im Interesse der Achsenmächte, es zu keinem Krieg zwischen Rumänien und Ungarn kommen zu lassen ; deshalb scheint nur die friedliche Einigung möglich ; infolge der Interessen der Achsenmächte gegenüber Rumänien scheint es wahrscheinlich, daß es zu einer Kompro­mißlösung kommen wird ; in ungarisch-jugoslawischer Beziehung kann man mit der Unterstützung Italiens rechnen ; nach dem italienischen Militäratta­che in Berlin wird es nach England zu einer Änderung auf dem Balkan kommen, und im Zusammenhang damit warf er die Notwendigkeit einer gemeinsamen italienisch-ungarischen Grenze auf, deren Zustandekommen italienische Militärkreise gern sehen würden. 357 Schreiben des Generalslabs an den Außenminister Vertraulicher Bericht über die diplomatischen und militärischen Verhand­lungen des rumänischen Königs und Ministerpräsidenten; nach Meinung politischer Kreise in Bukarest ist die rumänische Regierung bereit, über Gebietsforderungen Ungarns und Bulgariens Verhandlungen einzugehen, sofern es sich um die Übergabe kleinerer Grenzgebiete handelt; nach In­formationen des jugoslawischen Gesandten in Bukarest teilte die rumäni­sche Regierung dem italienischen Gesandten in Bukarest mit, daß sie bereit sei, auch militärisch gegen Jugoslawien vorzugehen, falls Italien mit Jugo­slawien in Konflikt geräte, und gegen entsprechende Gegenleistungen bereit sei, den Achsenmächten die militärischen und wirtschaftlichen Daten über Jugoslawiens Kriegsverbindungen und militärische Vorbereitungen inner­halb des Bündnisses der kleinen Entente auszuliefern; der rumänische Kö­nig bat durch den deutschen Militär- und Luftwaffenattaché, eine deutsche Militärmission nach Rumänien zu schicken. 359 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciano äußerte, daß es bei den Verhandlungen mit der rumänischen Regie­rungsdelegation in Salzburg und Rom zu keiner konkreten Lösung der un­garischen Gebietsforderungen kommen werde; die Besprechungen waren von der rumänischen Regierung mit der Begründung angeregt worden, daß man die Antwort auf Hitlers Brief persönlich zu übergeben wünsche; die Besprechungen in Rom richten sich nach denen in Salzburg. 362 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Moskau In Verbindung mit dem Dokument Nr. 210 bittet die ungarische Regierung die sowjetische Regierung, die bei einem eventuellen rumänisch-ungari­222. 25. 7. 1940 Budapest 223. 26. 7. 1940 Rom 224. 26. 7. 1940 Budapest 1320

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