Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

sandte in Bukarest erkläre sich die Ursache für die Desavouierung des ju­goslawischen Vermittlungsversuches wie der italienische Gesandte; Fabri­cius riet dem rumänischen Außenminister, nachdem nun die rumänische Regierung über Belgrad eine positive Antwort von der ungarischen Regie­rung erhalten habe, mit den vorgeschlagenen Verhandlungen zu beginnen. 339 206. 18. 7. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Budapest Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 203 solle der Gesandte im Außenministerium mitteilen, daß die rumänische Presse ihre Angriffe gegen Ungarn weiter fortsetze; die ungarischen Zeitungen erhalten auch weiter­hin die Anweisung zur Zurückhaltung, die aber nicht aufrechtzuerhalten ist, wenn die rumänische Presse nicht mit ihren Angriffen aufhöre; Ziel der rumänischen Pressekampagne sei es, die Atmosphäre zwischen den beiden Ländern in einem Maße zu verderben, daß es unmöglich wird, Verhand­lungen einzuleiten. 339 207. 18. 7. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Bericht über Deutschlands militärische Lage und Pläne sowie über Hitlers für den 19. Juli zu erwartende Rede; Hitler wünsche nicht das englische Weltreich zu stürzen, weil es für ihn nach Erlangung des Sieges auf dem Kontinent von Interesse sei, sich mit England zu einigen ; in östlicher Rich­tung, in den Gebieten von Polen, marschieren deutsche Kampfdivisionen auf: nach Auffassung des Gesandten habe sich Ungarns Lage nach dem Münchener Treffen wesentlich verbessert. 340 208. 18. 7. 1940 Bericht des ungarischen Militürattachés in Berlin an die 2. Abteilung des Berlin Generalstabs Nach den Informationen des Attachés ist der deutsche Aufmarsch gegen England beendet; der Attaché hält den Beginn des Angriffs im Juli für wahrscheinlich; die Umgruppierung der deutschen Streitkräfte von Frank­reich auf das Gebiet von Polen hält weiter an ; von Seiten führender Perso­nen des deutschen Militärs zeigt sich eine verständnisvolle Haltung gegen­über den ungarischen Revisionsforderungen, nur den Zeitpunkt vor dem Angriff gegen England halte man für deren faktische Realisierung nicht für geeignet. 341 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Zum Anlaß der Rede von Hitler schlägt der Gesandte vor, daß Horthy, Te­leki und Csáky Hitler, Göring und Ribbentrop ein Glückwunschtelegramm übermitteln sollten und daß auch die Presse die deutsche Armee entspre­chend würdigen sollte. 345 Schreiben des Generalstabschefs an den Außenminister Über die Außenminister hat der Generalstabschef mit der Sowjetunion so­wie mit Bulgarien eine Vereinbarung getroffen, daß im Falle eines Krieges gegen Rumänien die in Kriegsgefangenschaft geratenen Soldaten nichtru­mänischer Nationalität aufgrund von Gegenseitigkeit besonders behandelt werden und ungeachtet der Zahl ausgetauscht werden sollen; er bittet um Mitteilung des Zeitpunkts für den Beginn der offenen rumänienfeindlichen Propaganda. 345 211. 23. 7. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Budapest Der Außenminister weist den Gesandten an, daß er im italienischen Au­ßenministerium zur Sprache bringen solle, daß die rumänische Presse entge­gen Hitlers Schreiben an den rumänischen König immer mehr Artikel ge­gen Ungarn veröffentliche; die rumänische Propaganda bemühe sich auf je­de Weise zu beweisen, daß die Achsenmächte die ungarische Regierung von einem Angriff auf Rumänien nur zurückgehalten haben, ihre Gebietsforde­209. 19. 7. 1940 Berlin 210. 20. 7. 1940 Budapest 1318

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