Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

154. 3. 7. 1940 Budapest 155. 3. 7. 1940 Budapest 153. 3.7. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister In Verbindung mit dem Dokument Nr. 147 teilte Weizsäcker dem Ge­sandten mit, daß Ribbentrop Csákys Antwort auf die deutsche Note vom 2. Juli für unverständlich halte, weil diese eher die ungarische Absicht bekräf­tige, sich mit Waffengewalt einzumischen; er betonte wiederholt, daß Deutschland im Falle eines Krieges Ungarn keine Hilfe gewähren könnte; nach dem Eindruck des Gesandten wolle die deutsche Regierung um jeden Preis den Frieden im Südosten aufrechterhalten, weshalb Ungarn auch auf einen endgültigen Bruch mit der deutschen Regierung gefaßt sei und mit allen damit verbundenen Folgen rechnen müsse, wenn es einen Krieg in Südosteuropa zum Ausbruch kommen lasse; der Gesandte informierte Weizsäcker über seine Verhandlung mit dem sowjetischen Botschafter in Berlin. 265 Schreiben des Generalslabs an den A ußenminister Bericht über die durch den Generalstab entsandte Anweisung des deut­schen Außenministeriums, in der Ribbentrop für einen eventuellen Konflikt auf dem Balkan alle Verantwortung Ungarn zuschiebt; er erkenne das Ar­gument der ungarischen Regierung nicht an. daß der Besitz der Karpaten wegen des Schutzes gegen den Bolschewismus notwendig sei. 267 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Moskau Der Außenminister gibt dem Gesandten die Anweisung, sich offiziell danach zu erkundigen, wie sich die sowjetische Regierung im Falle eines ungarisch-rumänischen Konfliktes verhalten werde, und sich um die Fest­stellung zu bemühen, ob die Sowjetunion weitere Pläne mit Rumänien habe. 268 Chiffretelegramm des zeitweiligen ungarischen Geschäftsträgers in Bukarest an den Außenminister Diplomatische Kreise in Bukarest sehen in der Kündigung der englisch­französischen Garantie die Vorbereitung für eine Bitte um deutsche Garan­tie. 269 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenmini­ster Mit Bezug auf die Dokumente Nr. 135 und 144 äußerte Molotow, daß die Sowjetunion diplomatische Beziehungen zu Jugoslawien faktisch noch nicht aufgenommen habe und deshalb auch keinen Einfluß auf die Haltung Belgrads ausüben könne, was sowieso auch ungerechtfertigt wäre. 269 Bericht des ungarischen Gesandten in Athen an den Außenminister Der italienische Gesandte in Athen brachte seine Meinung zum Ausdruck, daß die Erfüllung der bulgarischen Revisionsforderungen gegenüber Ru­mänien wichtiger seien als die von Ungarn; nach der Meinung von Velics spiegele sich in dem Standpunkt des italienischen Gesandten jene italieni­sche Auffassung wider, daß man die Dobrudschafrage unabhängig von der schwierigeren Siebenbürgen-Frage lösen sollte, weil man von der teil­weisen Erfüllung der bulgarischen Revisionsforderungen eine Erleichte­rung für die Regelung der bulgarisch-griechischen Beziehungen erwarten könne. 270 159. 4. 7. 1940 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenmini­Moskau ster Molotow hält den Vorschlag der ungarischen Regierung, die Csángó Ge­meinden zu übergeben, für nicht realisierbar, weil eine solche Vereinbarung den Wert der neuen Grenze zu Rumänien schwächen würde. 271 156. 3. 7. 1940 Bukarest 157. 3. 7. 1940 Moskau 158. 3. 7. 1940 Athen 1310

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