Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

sischen Watfenstillstandsvertrages und die Vorbereitung einer Invasion ge­gen England sowie über Deutschlands Standpunkt in der Frage des sowjeti­schen Ultimatums an Rumänien. 224 110. 28. 6. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 106 erklärte Woermann. daß man die sowjetischen Forderungen gegenüber Rumänien zur Kenntnis nähme, u.zw. hauptsächlich darum, daß die friedliche Lage in Südosteuro­pa gesichert bleibe; Sztójay betonte die ungarischen und bulgarischen Ge­bietsansprüche und erwähnte, daß Ungarn für den Fall einer sowjetischen Forderung nach der Karpatenukraine mit Waffengewalt Widerstand leisten würde; der bulgarische Gesandte in Berlin gab seiner Meinung Ausdruck, daß die beiden Länder jetzt aus eigener Kraft ihre Gebietsansprüche durch­setzen müßten oder aber für die Zukunft von den Achsenmächten ernsthaf­te Garantien erhalten müßten. 226 111. 28. 6. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Rom Außenminister Ciano teilte mit, daß die Achsenmächte Rumänien den Rat gegeben hätten, es solle die Forderungen der Sowjetunion erfüllen; er bittet die ungarische Regierung, sich nicht zu Schritten verleiten zu lassen, die ernsthafte Folgen hätten, weil es für die Achsenmächte von großem Interesse sei. daß die Ru­he in Südosteuropa aufrechterhalten bliebe; der Augenblick sei noch nicht gekommen, den ungarischen territorialen Ansprüchen Gellung zu ver­schallen, aber zu gegebener Zeit könne die ungarische Regierung mit der vollen Unterstützung Italiens rechnen. 227 112. 28. 6. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister Woermann leihe mit. daß die ungarische Regierung die im Dokument Nr. 106 dargelegten Äußerungen nicht als vorweggenommene Antwort auf ihre Aufzeichnung betrachten solle; Ribbentrop habe in der neuen Situation noch keinen Standpunkt eingenommen; nach seiner Meinung überschreite die Sowjetunion noch nicht die markierte Linie: die deutsch-sowjetischen Beziehungen seien als gut zu betrachten. 227 113. 28. 6. 1940 Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem deutschen Gesandten von Budapest Clodius und dem Außenminister István Csáky Csáky machte beim Hinweis auf die Notwendigkeit des ungarischen militä­rischen Auftretens gegen Rumänien das Angebot, daß die ungarische Re­gierung auch während des eventuellen rumänisch-ungarischen Krieges die Getreidetransporte gewährleisten werde und daß auch während des Krieges deutsche Züge mit deutschem Personal auf den noch anzugebenden Linien in Ungarn frei verkehren könnten; er legte die ungarischen Gebietsansprü­che gegenüber Rumänien dar und hob hervor, daß die Regierung bereit sei, die übrigen Forderungen gegenüber Rumänien auf lange Zeit zurückzustel­len. 228 1 14. 28. 6. 1940 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenmini­Moskau ster Nach dem italienischen Botschafter in Moskau habe Molotow am 23. Juni 1940 dem deutschen Botschafter mitgeteilt, daß die sowjetische Regierung die Absicht habe, die Frage Bessarabien aufzuwerfen. Die deutsche Regie­rung habe am 25. Juni geantwortet und dabei geäußert, daß man sich der Lösung der bessarabischen Frage nicht entgegenstellen werde, vorausge­1303

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