Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - II. Előszó (Vorwort)

(res. pol. 24) und die englisch-ungarischen Beziehungen (res. pol. 2) so gut wie überhaupt nicht vorhanden. Von diesen Positionen stehen nur einige, aktenmäßig nicht registrierte Berichte und andere Akten zur Verfügung. Glücklicherweise sind aber, wenn auch in stark beschädigtem Zustand, die wichtigsten Dokumente der deutsch-ungarischen Beziehungen, der Schriftwechsel des Außenministeriums und des ungarischen Gesandten in Berlin, in Abschriften erhalten geblieben. Sie sind im Aktenmaterial der ungarischen Gesandtschaft in Berlin unter einer be­sonderen Archivnummer (K 83) zu finden. Mehrere außerordentlich wichtige Dokumente fehlen aber trotzdem noch in diesem Band, u. zw. die Protokolle über die Verhandlungen zum zweiten Wiener Schiedsspruch oder die Verhand­lungen Ministerpräsident Telekis am 20. November 1940 mit Hitler. Lückenhaft ist das Aktenmaterial vom Vorstellungsbesuch Bárdossys bei Hitler und Ribben­trop im März 1941, und ebenso fehlt auch das Protokoll von Horthys Besuch bei Hitler am 24. Mai 1941. Eine Möglichkeit, das fehlende Material teilweise zu er­gänzen, ergab sich aus den anderen Beständen des Archivs oder aus Werken mit Quellenwert. Hierbei muß in erster Linie das im Ungarischen Staatsarchiv ver­wahrte Szent-Iványi-Manuskript erwähnt werden. Domokos Szent-Iványi, Staats­sekretär im Ministerpräsidialamt, hatte im Auftrag von Graf Pál Teleki damit be­gonnen, diejenigen außenpolitischen Dokumente zu sammeln, die auf einer Friedenskonferenz zur Rechtfertigung der ungarischen Außenpolitik dienen könnten. Dabei ging es vor allem um die Akten zu den deutsch-ungarischen Bezie­hungen. Unter Verwendung dieser Akten verfaßte Szent-Iványi ein als Manu­skript erhalten gebliebenes Werk „Die Außenpolitik des Ungarn von Trianon". Diese Arbeit enthält im Grunde genommen mit kurzen Verbindungstexten die wortwörtlichen Abschriften der zusammengetragenen Dokumente zur Außenpo­litik. Ihr Quellenwert ist deshalb besonders groß, weil das Original der mitgeteil­ten Dokumente zum größten Teil verlorengegangen ist. Die Zuverlässigkeit des Manuskripts ist durch die erhalten gebliebenen Dokumente gesichert. Zur Ergänzung des ungarischen Aktenmaterials werden — wo es möglich war — bei den lückenhaften Teilen in Fußnoten auch die entsprechenden Do­kumente der ausländischen Quellen angeführt, und, wenn notwendig, auszugs­weise zitiert. Im allgemeinen wurden nach Möglichkeit die hier veröffentlichten Schriften mit anderen ausländischen und ungarischen schon veröffentlichten Do­kumenten verglichen, und in den Fußnoten auf die Dokumente, die dasselbe Thema oder dieselbe Verhandlung betreffen, sowie auf die entsprechenden Quel­len hingewiesen. Die Publikationsmethoden entsprechen denen der vorherigen Bände. Das Aktenmaterial des Außenministeriums kann in zwei große Gruppen von einge­henden und ausgehenden Dokumenten eingeteilt werden. Zu den eingehenden Dokumenten gehören die Berichte, Chiffretelegramme und Briefe der Gesandten, Schriften anderer Ministerien an das Außenministerium, die Noten des in Buda­pest tätigen ausländischen diplomatischen Korps, Aufzeichnungen und Kopien von den Berichten der Militärattaches. Die ausgehenden Dokumente bilden mini­sterielle Anordnungen, Informationsrundschreiben, Chiffretelegramme, Briefe, Noten und Tagesberichte. 1284

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