Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

513. 13. 1. 1940 Belgrad 514. 18. 1. 1940 515. 20. 1. 1940 Budapest 516. 21. 1. 1940 Budapest 517. 21. 1. 1940 Budapest Regierungen über einzelne Fragen der internationalen Lage aus; was die Beziehungen zu Jugoslawien anbetrifft, so einigten sie sich über die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Rom, Belgrad und Budapest, um dadurch das Gleichgewicht der Mächte in Südosteuropa aufrechtzuerhalten. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Cincar-Markovic nimmt die Informationen über die ungarisch — italienischen Verhandlungen in Venedig zur Kenntnis und bemerkt, die Verhandlungen über die ungarisch —rumänischen Beziehungen stünden im Einklang mit der Vermittlungstätigkeit der jugosla­wischen Regierung. Promemoria über die Unterredung zwischen dem deutschen General Tippeiskirch und dem Generalstabsoberst Ujszäszy Tippeiskirch gibt eingehende Informationen über die militär­politische Lage und legt den Standpunkt der deutschen Heeres­leitung zu folgenden Fragen dar; sofern die Regelung der sowje­tisch —rumänischen Gebietsfragen zu einem bewaffneten Konflikt führen würden, in den auch Bulgarien eingreifen würde, so wäre es in Deutschlands Interesse, wenn Ungarn Rumänien angriffe; die Aktion gegen Rumänien würde die deutsche Armee durch Luftwaffe, Artillerie und technische Hilfe unterstützen; würde der angenommene sowjetisch —rumänische Konflikt jedoch loka­lisiert werden, so wäre Deutschland an Ungarns Eingreifen nicht interessiert, um so weniger, als Italien Rumänien mit Kriegsmaterial unterstützen würde; die deutsche Heeresleitung rechne nicht mit der Einleitung englisch —französischer Kriegshandlungen auf dem Balkan oder mit einem Angriff der englisch —französischen Armee gegen die sowjetischen Ölfelder in Baku; die deutsche Heeresleitung habe alle Vorbereitungen für die Einleitung der Kampfhandlungen im Westen getroffen, denke zur Zeit aber nicht an einen Angriff; das militärische Eingreifen der Vereinigten Staaten halte man nicht für wahrscheinlich; die Verhandeinden Seiten schlössen eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der ungarischen und deutschen Spione. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Anweisung an den Gesandten, an zuständiger Stelle zu den Vor­würfen über die ungarische Presse zu erklären: wegen der unga­rischen Politik gegen den Friedensvertrag von Versailles sei es nur natürlich, daß die ungarische Presse diejenigen westlichen Presse­artikel bringe, die die Notwendigkeit einer Revision des Vertrages von Trianon betonen, denn auch dies sei ein wertvoller Beweis für die Unhaltbarkeit der bestehenden Lage. Brief des Leiters der politischen Abteilung im ungarischen Außen­ministerium an den ungarischen Gesandten in Rom In der Slowakei werden auf deutsche Anweisung strategische Straßen gebaut; der Ministerpräsident nimmt an, daß diese Straßen bei einem Angriff auf Rumänien von der deutschen Armee auch zu einem Durchmarsch durch Ungarn benutzt werden könnten. Brief des ständigen Stellvertreters des Außenministers an den unga­rischen Gesandten in Rom Aus Belgrad stammende Nachrichten besagen, die italienisch — jugoslawischen Beziehungen seien in ein kritisches Stadium getre­ten; die ungarische Regierung halte es nicht für wünschenswert, wenn sich unmittelbar vor der Balkan-Konferenz Ereignisse abspiel­ten, die einen Schatten auch auf das ungarisch —jugoslawisch Ver­hältnis werfen würden; der Außenminister wäre dankbar, wenn 889

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