Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

221. 10.- 7. 1939 Warschau 222. 223. 11. 7. 1939 London 11. 7. 1939 Bled 224. 12. 7. 1939 Budapest 225. 12. 7. 1939 Budapest 226. 12. 7. 1939 Warschau 227. 13. 7. 1939 Budapest 228. 13. 7. 1939 Budapest genommen, sei aber weiterhin der Meinung, die ungarische Regierung müßte ihre Beziehungen zur englischen Regierung lockern. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister In der Danzig-Frage hält Lubienski eine Vermittlung zwischen der deutschen und der polnischen Regierung für unnötig, denn die deutsche Regierung könnte direkte Vorschläge zu einer fried­lichen Lösung unterbreiten; der Gesandte hat den Eindruck, in Becks Umgebung hoffe man noch immer auf Einigungsmög­lichkeiten. Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Nach Informationen aus diplomatischen und politischen Kreisen in London ist die englische Regierung trotz der offiziellen Erklärun­gen bestrebt, die polnische Regierung in der Danzig-Frage, durch die englische Interessen nicht unmittelbar berührt werden, zur Nachgiebigkeit zu bewegen; Henderson bemühe sich in diesem Sinne in Berlin. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den, Außenminister Nach Meinung des jugoslawischen Außenministers wäre Gafencu bereit, mit der ungarischen Regierung im Sinne des Punktes 3 der Abmachung von Bled eine Erklärung auszutauschen. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Ge­sandten in Belgrad Anweisung an den Gesandten, dem jugoslawischen Außenminister gegenüber den Austausch einer Minderheitenerklärung im Prinzip nicht abzulehnen und zu erklären, der Austausch einer Erklärung könne nicht mit der Abmachung von Bled in Zusammenhang gebracht werden und nicht gleichzeitig mit Rumänien und Jugo­slawien erfolgen. Brief des ständigen Stellvertreters des Außenministers an den unga­rischen Gesandten in Warschau Der Gesandte wird angewiesen, dem sowjetischen Botschafter in Warschau mitzuteilen, die ungarische Regierung wünsche als Antwort auf den Vorschlag der sowjetischen Regierung vom Fe­bruar die Form des diplomatischen Verkehrs mit der Sowjetunion zu regeln; mit der Durchführung der Verhandlungen sei der ehe­malige Gesandte in Moskau, Jungerth-Arnóthy, beauftragt worden. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Zu den erfolglosen Vermittlungsversuchen des Papstes erklärt Lubienski, er würde es begrüßen, wenn sich der Vatikan nicht in außenpolitische Fragen einmischen würde. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Warschau Der Außenminister teilt dem Gesandten mit, er habe dem polni­schen Gesandten in Budapest erklärt, von Mitte August bis Ende September sei mit einer ernsten außenpolitischen Krise zu rechnen; im Falle eines isolierten deutsch —polnischen Krieges würde Ungarn neutral bleiben; im Falle eines Weltkrieges würde Ungarn unter keinen Umständen gegen Polen kämpfen; die Wahrung der ungari­schen Neutralität werde von den Umständen abhängen; die unga­rische Regierung habe nicht die Absicht, Rumänien anzugreifen. Chiffre-Telegramm an alle ungarischen Gesandschaften Im Falle eines europäischen Krieges kann die ungarische Regierung frei über ihre Haltung bestimmen, denn sie ist in keiner Richtung gebunden. 850

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