Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

207. 30. 6. 1939 Budapest 208. 1. 7. 1939 Berlin 209. 1. 7. 1939 Berlin 210. 1. 7. 1939 Warschau 211. 3. 7. 1939 Paris 212. 213. 4. 7. 1939 San Sebastian 4. 7. 1939 Paris Reskript des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Aïs Antwort auf das Aktenstück Nr. 199 teilt der Außenminister mit, die jugoslawische Regierung betrachte den ungarischen Vor­schlag für ein Minderheitenschutzabkommen nur dann als annehm­bar, wenn der Vertrag durch eine Freundschaftserklärung auch gegenüber Rumänien ergänzt würde; ihrer Meinung nach würde dies die Bildung eines mitteleuropäischen Blockes zwischen Rumä­nien —Ungarn —Jugoslawien und Bulgarien fördern; die ungarische Regierung sei nicht bereit, mit Rumänien Freundschaftserklärungen auszutauschen. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach Aussage führender deutscher politischer Kreise hat der eng­lische Botschafter in Berlin betont, im Falle eines bewaffneten deutsch —polnischen Konfliktes werde die englische Regierung sofort eingreifen, gleichzeitig meinte er, die polnische Regierung müsse einen Weg zur friedlichen Lösung der Danzig-Frage finden: der belgische Botschafter in Berlin hat vor deutschen Politikern erklärt, in 5 Monaten sei die Danzig-Frage mit Sicherheit friedlieh zu lösen. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Gesandte berichtet, er habe im Sinne der Aktenstücke Nr. 196 und 205 die deutschen Kriegsmateriallieferungen nach Rumä­nien im deutschen Außenministerium zur Sprache gebracht und die erhaltenen Informationen über die Auslegung der ungarisch — polnischen Verbindungen erwähnt. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außen­minister Der Chef des Kabinettbüros des Staatspräsidenten, Lepkowski, analysierte in einer Unterhaltung mit dem Gesandten die deutsch — polnischen Beziehungen; bei dieser Gelegenheit erklärte er, die polnische Begierung würde unter allen Umständen an ihrem Standpunkt zur Danzig-Frage festhalten, denn Polens Abschnürung von der Ostsee wäre die wirtschaftliche und politische Vernichtung des Landes; die polnische Regierung vertraue auf die Kraft der polnischen Armee und sei überzeugt, daß eine deutsche Aggression gegen Danzig zu einem sofortigen Eingreifen Englands und Frank­reichs führen werde. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Paris an den Außenminister Unter Hinweis auf den deutsch —französischen Konsultativpakt übergab der französische Außenminister dem deutschen Botschafter eine schriftliche Aufzeichnung, in der er erklärte: sofern Danzigs gegenwärtiger Status in irgendeiner Form verändert und dadurch Polens bewaffneter Widerstand ausgelöst werden würde, werde die französische Regierung ihre vertraglich festgelegte Pflicht zur militärischen Hilfeleistung erfüllen. Bericht des ungarischen Gesandten in San Sebastian an den Außen­minister Nach Aussage des polnischen Gesandten in San Sebastian herrsche in spanischen Kreisen die Überzeugung, die ungarische Regierung werde den deutschen Truppen gestatten, von ungarischem Gebiet aus den Angriff gegen Polen zu beginnen. Telefonisch übermitteltes Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Paris an den Außenminister Ergänzung des Aktenstückes Nr. 211. Der deutsche Botschafter in Paris teilt mit, er habe sich bei der Übernahme der französischen 848

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