Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

549. 26. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Bukarest Der Außenminister teilte dem rumänischen Gesandten in Budapest, Bossy mit, daß die Abrüstung des Debrecener Armeekorps begonnen hätte. Bossy erkundigte sich über die Möglichkeiten des Inkraft­tretens des Bieder Vertrages. 550. 27. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Warschau Auf Grund der Unterredung mit dem deutschen Botschafter in Warschau hätte sich der Gesandte davon überzeugt, daß sich Deutsch­land schon lange auf die vollständige Liquidierung der Tschecho­slowakei vorbereitet hätte. 551. 27. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­Bukarest minister Gafencu widerlege die Nachrichten, die sich über die Mobilisierung der rumänischen Armee verbreitet haben. Er trachte, gute Beziehun­gen zwischen Ungarn und Rumänien herzustellen. Die Begründung ihrer militärischen Maßnahmen sei einzig und allein in dem Umstand zu suchen, daß an der Grenze der Slowakei mehr deutsche Streitkräfte als nötig zusammengezogen würden. 552. 27. 3. 1939 Aufzeichnung des deutschen Außenministers Ribbentrop an den ungari­Berlin sehen Gesandten in Berlin Ribbentrop bringt seine Glückwünsche anläßlich der Rückgliederung der Karpatoukraine zum Ausdruck. 553. 28. 3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin Berlin an den Außenminister Seiner Ansicht nach würde sich Deutschland nicht einmischen, wenn Ungarn die slowakische Grenze auf friedlichem Weg zu seinen Gunsten korrigieren würde. 554. 28. 3. 1939 Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Zagreb Die kroatische Öffentlichkeit hätte die Besetzung der Karpatoukraine nicht gern gesehen. Da Woloschin ein griechisch-katholischer Geistli­cher ist, hätte er die von ihm vertretene katholische ukrainische Be­wegung als Sache des Katholizismus aufgefaßt und sie der groß­russischen prawoslawischen Richtung gegenübergestellt, Ungarn aber als Förderer derselben gekennzeichnet. Woloschin und Révai würden in Zagreb politische Erklärungen abgeben. 555. 28. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Gesandte würdigt Hitlers Erfolge und faßt die Ereignisse in bezug auf die Tschechoslowakei zusammen. Die strategische und all­gemeine militärische Lage Deutschlands hätten sich im Osten gebes­sert, die feindliche tschechoslowakische Armee existiere nicht mehr. Demgegenüber hätte Deutschland — der Wortbrüche wegen — seine Vertrauenswürdigkeit eingebüßt, und man sei allgemein der Meinung, daß man sich gegen die deutsche Expansion verteidigen müsse. 556. 29. 3. 1939 Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Zagreb Woloschin hätte auf die Ermöglichung der Rückkehr der derzeit in Ju­goslawien lebenden karpatoukrainischen Flüchtlinge in ihr Land ge­drängt. In seiner Erklärung suchte er zu widerlegen, daß er das Gebiet Rumänien angetragen hätte. 557. 29. 3. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Ribbentrop teilte mit, Deutschland hätte in der Karpatoukraine eine Organisation errichtet und ausgebaut, deren Aufgabe es sei, den Austritt der Sowjetukraine aus der Sowjetunion zu ermöglichen. Da die Zersetzung der Sowjetunion auch weiter aktuell sei, hätte er für 806

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