Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

nahmen hätte sich im Kreise der rumänischen Bevölkerung eine kritische Kriegspsychose entwickelt. Der Gesandte macht die Regie­rung darauf aufmerksam, daß der italienische Gesandte die Lage für gefährlich hält. 485. 17. 3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau Warschau an den Außenminister Lubienski halte die Mitteilungen des ungarischen Außenministers, in denen er sich gegen eine polnische Intervention äußert und die Wünsche Rumäniens zurückweist, für bedauerlich. Er erwähnt die polnische Unterstützung Ungarns Deutschland gegenüber, eine Geste, die die Ungarn gegenwärtig nicht bereit seien, durch Erfüllung einer einzigen polnischen Bitte zu honorieren. 486. 17. 3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau Warschau an den Außenminister Auf Grund der Anweisung Becks teilte Lubienski mit, daß die polni­sche Intervention infolge des unerwartet schnellen Vorstoßes der ungarischen Truppen unterblieben sei. Der Gesandte ersuchte, die ungarische Démarche als ungeschehen zu betrachten. 487. 17. 3. 1939 Bericht des ungarischen Militärattaches in Prag an den Generalstabschef Prag Mitteilungen des deutschen Militârattachés in Prag Oberst Toussaints: Hitler hätte selbst auch an der schnellen und glatten Abwicklung der tschechoslowakischen Angelegenheit gezweifelt, die Leistungen der deutschen Armee gewürdigt, die erbeutete Kriegsausrüstung ange­führt und die Maßnahmen zur Liquidierung der slowakischen Armee erwähnt. Aus den beschlagnahmten Geheimschriften hätte sich fest­stellen lassen, daß die Tschechoslowakei keinen militärischen Vertrag mit Frankreich und der Sowjetunion abgeschlossen hätte. Nach An­sicht des Generalobersts Brauchitsch würden sich die ungarische und die deutsche Regierung in der Frage der Slowakei einigen. Die Slowakei werde wohl zur ungarischen Interessensphäre gehören. Deutschland bereite keine militärischen Aktionen gegen Polen und Ungarn vor. Der deutsche Generalstab sei auch für einen Preventivkrieg vorbe­reitet, falls Frankreich sein Bündnis mit der Sowjetunion enger ge­staltet. Die Deutschen seien auch bereit, über die Schweiz nach Frank­reich einzudringen. 488. 17. 3. 1939 Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem gewesenen Minister Budapest der karpatoukrainischen Regierung Braschtschaj ko und dem Ministerial­vizesekretär Ujpéteri Braschtschajko und Dolinái hätten sich als die Bevollmächtigten der legitimen karpatoukrainischen Regierung vorgestellt, doch hätte Ujpéteri erklärt, nur als Privatmann mit ihnen sprechen zu wollen. Die Beauftragten hätten angegeben, daß die bisherige Tätigkeit ihrer Regierung von den Deutschen geleitet wurde, weshalb sie sich auch nicht an Ungarn gewendet hätten. Sie hätten in Abrede gestellt, daß Woloschin die Karpatoukraine Rumänien angeboten hätte. Ihre Haltung sei unbestimmt gewesen, zunächst hätten sie gerne den Standpunkt der ungarischen kompetenten Kreise erfahren. Selbst ihre Wünsche in bezug auf die Autonomie hätten sie nur schwach betont. 489. 18. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Weizsäcker halte die Verschiebung der slowakisch-karpatoukraini­schen Grenze bis zu der von Ungarn gewünschten Entfernung für allzu weitgehend. Eine gewisse Hinausschiebung der Grenzlinie halte er für berechtigt und würde in diesem Sinn die Vermittlerrolle bei den Slowaken übernehmen. 797

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