Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

165. 16. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister Der jugoslawische Außenminister hätte es übernommen, bei den Rumänen, den Wünschen der ungarischen Regierung gemäß, zu inter­venieren. 466. 16. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Bukarest Der Außenminister weist den Gesandten an, dieser möge sich, gleich seinem deutschen und polnischen Kollegen in der karpatoukraini­schen Frage als uninformiert einstellen. 467. 16. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­Berlin minister Weizsäcker danke für die Glückwünsche der ungarischen Regierung, die er Hitler, der gegenwärtig in Prag weilt, unverzüglich weiterleiten wolle. 468. 16. 3. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Bukarest Der Außenminister unterrichtet über den Inhalt der Aufzeichnung, die ihm vom rumänischen Gesandten in Budapest übergeben worden war, und über die Mitteilungen des polnischen Geschäftsträgers in Budapest. Die ungarische Regierung trachte, Rumänien vor einer militärischen Intervention abzuhalten und stelle die Erfüllung der berechtigten rumänischen Wünsche in Aussicht. 469 16. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Warschau Außenminister Beck hätte mit Freuden zur Kenntnis genommen, daß sich Ungarn der Berücksichtigung der rumänischen Ansprüche gegenüber nicht verschließe. Diesem Umstand messe er auch vom Gesichtspunkt der ungarisch-polnischen Beziehungen Bedeutung bei. Nach Bukarester Informationen seien die rumänischen Truppenzusammenziehungen als Folgen der allgemeinen politischen Lage anzusehen, doch sei es nicht zu Truppenbewegungen gekommen. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Gesandte möge dem deutschen Außenminister mitteilen: Die ungarischen Truppen überschritten manchenorts unvermeidlicher­weise die karpatoukrainisch-slowakische Grenze, was aber durchaus nicht bedeute, daß sie vollendete Tatsachen schaffen wollten. 471. 16. 3. 1939 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin Berlin an den Außenminister Die rumänische Regierung hätte sich mit der Frage an die Deutschen gewandt, ob diese zwecks Verhandlung über das weitere Schicksal der Karpatoukraine nicht für eine gemeinsame Konferenz der interessier­ten Staaten seien. Die Deutschen hätten geantwortet, Ungarn habe freie Hand in der Karpatoukraine. 472. 16. 3. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­Bukarest minister Mitteilungen Gafencus: In der Karpatoukraine hätte auch Rumänien Interessen; die Polen trachten, die rumänische Regierung zu bestim­men, sie möge — eventuell mit polnischer Hilfe — die beanspruchten Gebiete besetzen, was aber die Rumänen nicht zu tun wagen, da sie eine deutsche Intervention befürchten; er hoffe vielmehr, daß die ungarische Regierung die Wünsche der Rumänen berücksichtigen werde; Woloschin proklamierte die Angliederung der Karpatoukraine 470. 16. 3. 1939 Budapest 794

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