Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

265. 27. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Rom Der Gesandte möge Ciano mitteilen, der Außenminister bemühe sieb aufrichtig um eine enge Zusammenarbeit mit Jugoslawien und sei bereit — wenn Gegenseitigkeit vorliege —, eine Deklaration in diesem Sinne abzugeben und nach Belgrad zu fahren. 266. 27. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Belgrad Auf Grund der Informationen seitens des ungarischen Gesandten in Rom berichtet der Außenminister über die Ergebnisse der jugoslawi­schen Reise Ciános. Zugleich teilt er mit, er sei bereit, Belgrad einen Besuch abzustatten, und was die Annäherung der beiden Länder betrifft — falls Gegenseitigkeit vorliege — eine diesbezügliche Er­klärung abzugeben. Die Vermittlung von Stojadinovic in Bukarest sei unerwünscht. 267. 27. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Berlin Der Gesandte möge dem Pressechef der nationalsozialistischen Partei mitteilen, daß die Opposition den diplomatischen Informationsartikel als eine Einmischung in die ungarische Innenpolitik bezeichnet, und demzufolge sei er in der Kommission für auswärtige Angelegenheiten, als er die ungarisch-deutschen Beziehungen verteidigte, in eine schwierige Lage geraten. 268. 27. 1. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom An zuständiger Stelle sei betont worden, Ungarn möge die karpato­ukrainische Frage ruhen lassen und jeden Grenzzwischenfall vermeiden. Gegenwärtig seien auch seine als berechtigt anerkannten Ansprüche Rumänien gegenüber nicht zu verwirklichen. 269. 27. 1. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Moskau Der Gesandte hätte Litwinow die Beweggründe für den Beitritt Ungarns zum Antikominternpakt mitgeteilt und betont, dieser Schritt sei nicht gegen die Sowjetunion gerichtet. Litwinow hätte die Erklärung nicht akzeptiert und den Pakt als einen aggressiven Ver­trag gegen die Sowjetunion bezeichnet. Er hätte auch die Tatsache übelgenommen, daß die ungarische Regierung nicht aufrichtig ihre Absicht, dem Pakt beizutreten, mitgeteilt hätte. Litwinow hätte auch auf die bisher so verständnisvolle Haltung der Sowjetunion Ungarn gegenüber hingewiesen. Der ungarische Gesandte hatte versucht, das Verhalten der Regierung zu entschuldigen. 270. 27. 1. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Paris an den Außenminister Paris Nach dem polnischen Botschafter in Paris hätte Frankreich auf die Stärke der Tschechoslowakei vertraut und vorausgesetzt, sie werde im Falle eines deutschen Angriffs Frankreich zu Hilfe kommen. Die Verstümmelung der Tschechoslowakei und ihre Aufnahme in die deutsche Interessensphäre hätte eine große Enttäuschung verursacht. Teschens wegen sei das Vertrauen der Franzosen zu Polen ins Wanken geraten. In Frankreich käme man allmählich darauf, daß Polen einen viel stärkeren Faktor darstelle als die Tschechoslowakei und halte eine Verstärkung des polnisch-französischen Bündnisses für wünschens­wert. 271. 27. 1. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Belgrad Der rumänische Außenminister reise am 1. Februar nach Belgrad. Die rumänische Regierung setze alles daran, ihren Einfluß daselbst zu verstärken. 766

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