Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

250. 22. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister Ciano teilt mit, er sei mit den Unterhandlungen mit dem jugoslawi­schen Ministerpräsidenten zufrieden. Für eine Einigung mit Ungarn hätte er ernste Bereitschaft beobachtet. Die Status-quo-Frage sei nicht zur Sprache gekommen. Die rumänisch-jugoslawischen Bezie­hungen erschwerten vorläufig noch die Lösung. 251. 23. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Geschäftsträger Budapest in Berlin Der Gesandte möge Weizsäcker mitteilen, daß der deutsche diploma­tische Informationsartikel großes Aufsehen bei den Mitgliedern der Opposition ausgelöst hätte. Ferner möge er darauf aufmerksam ma­chen, daß die Tatsache einer Einmischung in die ungarische Innen­politik vorliege, gegen die die ungarische Regierung protestiere. 252. 23. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen provisorischen Budapest G schnftsträger in Berlin Der Legationsrat möge Weizsäcker mitteilen: Ciano sei von seinen Unterredungen mit dem jugoslawischen Ministerpräsidenten befrie­digt. Was das Abkommen mit Ungarn betrifft, hätte er eine ernste Bereitschaft beobachtet. Die rumänisch-jugoslawischen Beziehungen erschwerten vorläufig die Lösung. 253. 23. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Warschau Deutschland lege gegenwärtig ein geringeres Interesse an der Karpato­ukraine an den Tag; es hielte das Gebiet von wirtschaftlichem Gesichts­punkt für wertlos. Es sei der Meinung, daß es vorteilhafter wäre, die Autostraße über Ungarn und Polen anzulegen. 254. 23. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Warschau Seinen Informationen gemäß bestehe in der Karpatoukraine die Aus­sicht auf ernste Unruhen. Der Gesandte möge Beck ersuchen, sich bei Ribbentrop zu erkundigen, ob dieser nicht den Augenblick für eine Intervention ungarischer und polnischer Truppen für gekommen erachte. 255. 23. 1. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Warschau Außenminister Beck zufolge seien die tschechisch-polnischen und die tschechisch-ungarischen Grenzzwischenfälle auf das Konto des tschechischen Generalstabs zu buchen. 256. 24. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister Der jugoslawische Ministerpräsident erklärte in Gegenwart Ciános — der für eine ungarisch-jugoslawische Annäherung ist —, daß ein Ab­kommen nur dann zustande kommen könnte, wenn Rumänien vorher dazu beitrüge. Dies wolle er anläßlich seines Zusammentreffens mit dem rumänischen Außenminister betreiben. 257. 25. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in Berlin Berlin an den Außenminister Nach Woermann bedeute der deutsche diplomatische Informations­artikel durchaus keine Einmischung in die ungarische Innenpolitik, sondern bloß Verteidigung gegen einzelne individuelle ungarische Angriffe. 258. 25. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in Berlin Berlin an den Außenminister Nach den Informationen des Geschäftsträgers hätte man mit dem tschechoslowakischen Außenminister in Berlin über die Regelung der unkonsolidierten tschechoslowakischen Lage unterhandelt. 764

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