Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

unterbleiben, und eine weitere Anerkennung der ungarischen Revi­sionsansprüche sei nun fraglich. Der Austritt ließe sich nicht glaub­würdig motivieren. Er meinte, daß dadurch die für ein kleines Land unentbehrlichen Fäden zerrissen würden. Schließlich beantragt er die nun notwendigen administrativen Maßnahmen. 237. 19. 1. 1939 Telegramm des ungarischen Gesandten in Moskau an den Außenminister Moskau Der Gesandte gibt Artikel des französischen Blattes Le journal de Moscou bekannt, die sich mit dem Lebenslauf und der politischen Ein­stellung Csákys, mit den italienischen Bestrebungen, einen ungarisch­jugoslawisch-rumänisch-polnischen Block zwecks Kompensierung der deutschen Expansion ins Leben zu rufen, befassen. Bericht des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Der Befehlshaber der polnischen Luftwaffe warf in Gegenwart des ungarischen Militârattaehés die Frage einer gemeinsamen ungarisch­polnischen Luftwaffen-Aufrüstung und -Experimentierung auf. Nach dem Gesandten erheische die Frage politische Erwägungen. Bericht des ungarischen provisorischen Geschäftsträgers in London an den Außenminister Die englische Presse hätte den Beitritt Ungarns zum Antikomintern­pakt ohne jeden feindlichen Kommentator zur Kenntnis genommen. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Prag Der Gesandte möge um die Erlaubnis ansuchen, daß der Gesandt­schaftssekretär Bródy im Gefängnis besuchen dürfe. Man möge Bródy beantragen, daß er sich nach seiner Freilassung in Ungarn niederlasse. Bericht des ungarischen Konsuls in Bratislava an den Außenminister In der Slowakei hätte sich die antiungarische Propaganda mit ihrer Forderung einer Revision des Wiener Schiedsspruches — vermutlich auf deutsche Vermittlung — gemäßigt, sei aber nicht völlig beseitigt worden. 242. 20. 1. 1939 Tagesbericht über die Unterredung des tschechoslowakischen Gesandten Budapest in Budapest Kobr mit dem ungarischen Außenminister Csáky Der tschechoslowakische Gesandte legte die Note seiner Regierung dar; versicherte den Außenminister der besten Absichten seiner Regierung Ungarn gegenüber und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, daß die Angelegenheit im Zusammenhang mit den bedauerlichen Er­eignissen von Munkács liquidiert werde; ferner betrieb er die Fort­setzung der unterbrochenen ungarisch-tschechoslowakischen Unter­handlungen. 243. 21. 1. 1939 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außen­Belgrad minister Der ungarische Gesandte entbehre noch der Informationen über die italienisch-jugoslawische Beratung in Belje. Nach der Beurteilung des deutschen Gesandten in Belgrad dürfte es kaum gelingen, in der Frage der ungarisch-jugoslawischen Annäherung ohne Zustimmung Rumä­niens ein Ergebnis zu erzielen. 244. 21. 1. 1939 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Die Danziger nationalsozialistische Zeitung teilte — unter Berufung auf die Berliner Agentur Havas — einen Artikel mit, der sich in die unabhängige Politik Ungarns einmischt. Der Gesandte möge die Quelle der Nachricht kontrollieren und an zuständiger Stelle erklären, daß derlei Vorfälle den freundschaftlichen Beziehungen der beiden Länder nicht zum Nutzen gereichen. 238. 19. 1. 1939 Warschau 239. 19. 1. 1939 240. 20. 1. 1939 Budapest 241. 20. 1. 1939 Bratislava 762

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