Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

gen Deutschen beklagt; sie entfalteten nationalsozialistische Propa­ganda und kooperierten mit der Eisernen Garde. Hitler seinerseits beanstandete die gegen die Eiserne Garde unternommenen Angriffe. Die ständige Verschlechterung der deutsch-rumänischen Beziehungen seien nach Ansicht des Militärattaches für Ungarn günstig. Die Bezie­hungen zwischen Jugoslawien und Rumänien seien erkaltet, die pol­nisch-rumänischen Beziehungen hätten sich verschlechtert. Rumänien könne derzeit von nirgends Hilfe erwarten, die Ausrüstung seiner Armee sei mangelhaft. 150. 18. 12. 1938 Bericht des ungarischen Generalkonsuls in München an den Außen­München minister Die deutsche Presse mache Stimmung gegen Ungarn. In der Öffentlich­keit pflege man langsam anzunehmen, daß Ungarn das gleiche Schick­sal beschieden sei wie Österreich. Die ungarnfeindliche Stimmung gewinne allmählich die Oberhand. Als Ursachen hierfür hätten zu gelten: der Bieder Vertrag, die ungarische Passivität vor dem Mün­chener Abkommen, die ungarischen Aktionen in der Karpatoukraine, die die Pläne Deutschlands im Osten zu durchkreuzen scheinen, die wiederholte Erwähnung einer gemeinsamen polnisch-ungarischen Grenze. 151. 18. 12. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Bukarest Nach den auf der deutschen Gesandtschaft erworbenen Informationen hätte die Ermordung Codreanus und seiner Gefährten die Ergebnisse der Unterhandlungen zur Verbesserung der deutsch-rumänischen Beziehungen in Frage gestellt. Hitler hätte mit der Eisernen Garde sympathisiert und nehme besonders die rumänischen Gerüchte übel, nach denen er selbst König Karl freie Hand zur Ermordung Codreanus gelassen hätte. 152. 19. 12. 1938 Bericht des ungarischen Konsuls in Bratislava an den Außenminister Bratislava Der Konsul legt die Rolle dar, die Staatssekretär Karmasin bei der Vereitlung der Versuche zur Angliederung der Gemeinden Alsó- und Felső-Mecenzéf sowie Stosz gespielt hat. Er beantragt, Hitler möge über alles informiert werden. 153. 21. 12. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Die deutsche Presse zeige in letzter Zeit eine freundlichere Einstellung Ungarn gegenüber, die Essener Nationalzeitung publiziere jedoeb Hetzartikel gegen Ungarn. Sollte das Blatt seine Angriffe fortsetzen, so beantrage der Gesandte, dem Blatt das Lieferungsrecht zu ent­ziehen. 154. 24. 12. 1938 Bericht des ungarischen Konsuls in Bratislava an den Außenminister Bratislava In der Slowakei und der Karpatoukraine verbreite sich die deutsche nationalsozialistische Propaganda. Die slowakische Regierung handle vollständig unter deutschem Einfluß und knüpfe große Hoffnungen an ihre Freundschaft zu Deutschland. Die Deutschen veröffentlichten jede antiungarische Nachricht noch haßerfüllter als die Slowaken. 155. 27. 12. 1938 Chiffrebrief des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Washington, London und Paris Die Gesandten mögen ermitteln, welche Wirkung es in maßgebenden politischen Kreisen auslösen würde, wenn Ungarn dem Antikomintern­pakt beitreten bzw. aus dem Völkerbund ausscheiden würde. 156. 27. 12. 1938 Brief des ungarischen Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest Bukarest Voraussichtlich käme es innerhalb eines halben Jahres zum Austritt Ungarns aus dem Völkerbund, was durch einen konkreten Beweggrund 749

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